Handball

TV Olpe bleibt im Titelrennen der Landesliga

Torwart Ben Fuhrmann ist beim 28:22 der große Rückhalt des TV Olpe und leitete mit präzisen Anspielen immer wieder einfache Tore ein.

Torwart Ben Fuhrmann ist beim 28:22 der große Rückhalt des TV Olpe und leitete mit präzisen Anspielen immer wieder einfache Tore ein.

Foto: meinolf Wagner

Olpe/Attendorn.  Weiter in der Erfolgsspur befindet sich Handball-Landesligist TV Olpe und kann weiter auf den Aufstieg in die Verbandsliga hoffen.

Die Bezirksliga-Handballer der SG Attendorn/Ennest dagegen haben bei der 26:29-Niederlage beim dem VfL Eintracht Hagen IV einen Dämpfer in Richtung Landesligaaufstieg erhalten.

Mit einem ungefährdeten 28:22 (14:11) Auswärtssieg beim Verbandsliga-Absteiger HSV Plettenberg/Werdohl hat Handball-Landesligist TV Olpe seinen Anspruch im Aufstiegskampf zur Verbandsliga deutlich unterstrichen. Die Gastgeber konnten nur in der Anfangsphase der ersten Halbzeit mithalten. Die ersatzgeschwächten Schützlinge von HSV-Coach Kai Henning konnten nur im Anfang Akzente setzen. Kurz vor der Pause hatten der HSV die Möglichkeit, heran zu kommen, doch eine Zeitstrafe für Tim Scheuermann ließ die Aufholjagd beim Stande von 11:12 stoppen. Die TVO-Sieben zog auf 14:11 zur Pause auf und davon. Durch Lars Heinrich erhöhte der Tabellenzweite auf 16:13.

TVO hält das Tempo hoch

Nun konnte der HSV Plettenberg/Werdohl nicht mehr mithalten. Einfache Fehler und mangelhafte Abschlüsse sorgten für die klare Heimniederlage im Riesei. Der Tabellenzweite TV Olpe hielt im ersten Durchgang das Tempo hoch und der Olper Torhüter Ben Fuhrmann sorgte mit präzisen Anspielen in die Tiefe für einfache Tore. In der Schlussphase drosselten die Gäste das Tempo und spulten routiniert ihr Spiel herunter.

„Wir haben mit einer 6:0-Abwehr begonnen und dann wieder auf 5:1 umgestellt, damit immer wieder neue Probleme bei den Hausherren aufgetreten sind“, bilanzierte der Olper Spielertrainer Johannes Krause. „nun gilt es, sich auf das kommende Heimspiel gegen DJK Bösperde zu konzentrieren und unsere Hausaufgaben zu erledigen“

Das hatten sich die Bezirksliga-Handballer der SG Attendorn/Ennest anders vorgestellt. Der Tabellenzweite kassierte beim abstiegsgefährdeten VfL Eintracht Hagen IV eine nicht eingeplante 26:29 (16:16) Niederlage. Es ist die zweite Niederlage in der Fremde nach der 25:28 Schlappe beim Rangdritten TV Lössel. Es spielte in letzter Konsequenz keine Rolle mehr das die Hansestädter acht Zeitstrafen und die Hausherren nur vier Mal in Unterzahl auf der Platte standen.

Heimes: „Nicht landesligareif“

Mit seinem Team ging der Attendorner Coach Christof Heimes nach der Schlusssirene hart ins Gericht und bemängelte vor allem die Einstellung. „Wir haben diese Woche ganz ausführlich über dieses Spiel gesprochen, aber anscheinend hat es nicht gefruchtet“, resümierte ein maßlos enttäuschter SGA-Coach Heimes, „mit dieser Vorstellung ist die Truppe nicht Landesliga reif“.

Die Hansestädter hatten ihre beste Phase, als sie in Unterzahl agierten, aber es kam auch zu wenig Unterstützung von beiden Torhüter die kaum eine Hand an den Ball bekamen. Symptomatisch für die Gäste aus dem Kreis Olpe: Zwischen der 42. und 47. Minute gelang der SGA kein Treffer. Eine Vorentscheidung in der Sporthalle Mittelstadt. Technische Fehler, zu wenig Unterstützung und eine mangelnde Chancenauswertung waren der Grund für die verdiente Niederlage nach einer völlig indiskutablen Leistung. „Wir müssen schnellstens die Kurve bekommen, sonst wird es ziemlich eng“, betonte der Christof Heimes. In der Kreisliga A spielten: HSV Plettenberg/Werdohl II – TV Olpe II 24:23, TuS Fellinghausen – HSG Lennestadt/Würdinghausen 29:19.

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