Handball

TV Olpe erwartet harten Kampf bei HSG Hohenlimburg

Keine guten Erinnerungen hat der Olper Spielmacher Ossuma Lajnef an das Hinspiel gegen Hohenlimburg.

Keine guten Erinnerungen hat der Olper Spielmacher Ossuma Lajnef an das Hinspiel gegen Hohenlimburg.

Foto: meinolf Wagner

Kreis Olpe.  Das Hinspiel gegen die HSG Hohenlimburg haben die Handballer des TV Olpe in schmerzhafter Erinnerung. Am Samstag gilt es das auszublenden.

Es scheint, als wolle die HSG Hohenlimburg dem TV Olpe einen heißen Tanz bereiten. „Willkommen in der Höhle des Löwen“ heißt es im Vorfeld des Landesliga-Handballspiels auf der Facebook-Seite des Vereins.

Höhle hin oder her - Fakt ist: Die Olper Handballer stehen vor den Wochen der Wahrheit, denn die nächsten drei Gegner lauten Hohenlimburg, HVE Villigst/Ergste und HSG Schwerte/Westhofen. Das heißt: Verlieren verboten.

Körperlich starker Gegner

Bei den Kreisstädtern ist die Stimmung zur Zeit bestens. Mit zehn Spielen ohne Niederlage haben sie nun selbst in der Hand, den ganz großen Wurf zu landen. Am Samstagabend steht die TVO-Sieben beim Rangdritten HSG Hohenlimburg vor einer knackigen Aufgabe. „Wir freuen uns auf diese anspruchsvolle Aufgabe“, erklärt Johannes Krause, der mit Steffen Schmidt die sportliche Verantwortung trägt. Es ist kein Geheimnis in der Handballszene, dass der TV Olpe gerne eine Klasse höher spielen möchte.

Im Hinspiel in Olpe kochten die Emotionen über. Ganz besonders rüde trat die Hohenlimburger Defensive gegen den Olper Spielmacher Ossuma Lajnef in Erscheinung, ohne Sanktionen der völlig überforderten Schiedsrichter befürchten zu müssen. Die HSG-er sind als eine robuste Truppe bekannt, die auch an die Grenzen des Erlaubten geht. Vor allem der Rückraum der Hausherren lehrt der Konkurrenz in dieser Saison wiederholt das Fürchten: Neben Top-Torjäger Felix Bauer, dessen Stärke bei Distanzwürfen liegt, sowie dem gewieften Spielmacher Lukas Wetzel verkörpern vor allem auch die jungen Rückraum-Schützen Nicolas Albrecht und Timo Schachulski Vollstrecker-Qualitäten.

Hohenlimburg hat wohl die körperlich stärkste Mannschaft, dazu mit Rene Kind den vielleicht besten Torwart der Liga. Das Zusammenspiel zwischen den Olper Torhütern Ben Fuhrmann/Marc Rumpff und dem Abwehrblock kann der Grundstein zu einem Erfolg sein.

„Das Hinspiel muss komplett ausgeblendet werden. Tempospiel, einfache Tore und viel Geduld sind gefragt“, betont Johannes Krause, „die Spielweise von Hohenlimburg ist in der ganzen Liga bekannt, die darf uns nicht beeindrucken, denn wir müssen unser Spiel durchziehen, und das konzentriert über die gesamte Spielzeit.“ Krause ist zuversichtlich, dass sich „die individuelle Qualität unserer Mannschaft durchsetzen wird. Ein Kraftakt in einer kampfbetonten und intensiven Begegnung bis zur letzten Sekunde.“ Fehlen wird Henrik Ohm (Urlaub).

Pflichtaufgabe für Attendorn/Ennest

Eine Klasse tiefer in der Bezirksliga stehen die Handballer der SG Attendorn/Ennest beim Tabellenvorletzten HVE Villigst/Ergste II vor einer Pflichtaufgabe. Die Niederlage gegen den abstiegsbedrohten VfL Eintracht Hagen IV vor zwei Wochen ist für die Hansestädter Warnung genug, denn Verfolger TV Lössel liegt mit zwei Zähler Rückstand in Lauerstellung auf Rang drei.

„Es wird nur mit vollem Einsatz und hoher Konzentration gehen, denn die Qualität ist vorhanden“, befindet der Attendorner Trainer Christof Heimes, „natürlich sind wir in der Favoritenrolle, denn meine Mannschaft kann sich nur blamieren, wenn sie verliert.“ Heimes hofft daher, dass die Mannschaft die Negativerlebnisse der letzten zwei Niederlagen aus der Fremde aus den Köpfen heraus bekommt.“ Fehlen werden Felix Fernholz und Tim Lohhölter-Hesse.

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