Handball-Landesliga

TV Olpe kassiert Klatsche bei HSG Hohenlimburg

In dieser Szene kann sich der Olper Rick Fedec am Hohenlimbuerger Kreis durchsetzen.

In dieser Szene kann sich der Olper Rick Fedec am Hohenlimbuerger Kreis durchsetzen.

Foto: meinolf Wagner

Hohenlimburg.  Das hatte sich der TV Olpe ganz anders vorgestellt. Das Verfolgerduell in Hohenlimburg verlor der Handball-Landesligist mit 16:25 (8:14).

Die Kreisstädter kassierten im Verfolger-Duell bei der HSG Hohenlimburg eine 16:25 (8:14) Klatsche. Es war ein heißer Tanz und ein herber Rückschlag vor dem Spiel gegen den Spitzenreiter HVE Villigst/Ergste. Verzichten musste das Olper Trainerduo Johannes Krause/Steffen Schmidt auf Torhüter Marc Rumpff, Henrik Ohm und Andre Genz, doch das war keine Entschuldigung für den schwachen Auftritt und die höchste Niederlage in der laufenden Saison. Es war nichts gar nichts was die TVO-Sieben ablieferte.

„Nicht mit dem Kopf bei der Sache“

„Von Beginn an eine Katastrophe“, bilanzierte ein total enttäuschter Olper Spielertrainer Johannes Krause nach der Schlussirene, „die Niederlage war mehr als verdient. Ich hatte den Eindruck gewonnen, dass meine Spieler nicht mit dem Kopf bei der Sache waren. Dies wird in der kommenden Woche intensiv zu besprechen sein“.

Zu Beginn deutete sich eine solche klare Niederlage nicht an, da funktionierte noch eine 5:1-Abwehr mit Lars Heinrich als vorgezogene Spitze gegen den Hohenlimburger Top-Torjäger Felix Bauer. Die Olper zogen in der Anfangsphase gegen die 6:0-Abwehr der Hausherren ein bewegliches Rückraumspiel mit Noah Kromer, Johannes Krause und Ossuma Lajnef auf.

Im Laufe der ersten Halbzeit trat der Tabellenzweite HSG Hohenlimburg selbstbewusster auf und führte durch Felix Bauer (14.) mit 7:4, doch der TV Olpe blieb dran. Dann, mit zunehmender Spieldauer, kamen die Gastgeber besser ins Spiel. Der Hohenlimburger Abwehrblock verschob gut und packte richtig zu. Nun fand die Olper Offensive kaum noch Lösungen, auch die Außenspieler Alexander Dröge und zeitweise Noah Kromer kamen nicht mehr wie gewohnt zum Zuge. Zudem vernagelte der Hohenlimburger Torhüter Rene Kind, einer der Besten seines Faches in der Liga, sein Tor komplett. Mit zwölf Paraden und einem gehaltenen Siebenmeter war er der Schlüssel zum HSG-Erfolg.

Schaulaufen der HSG

Auch die Auszeit von Steffen Schmidt, mit derf er sein Team wieder in die Spur zubringen wollte, brachte nichts. Der Halbzeitstand von 12:8 sprach eine deutliche Sprache und war schon eine Vorentscheidung. Der Hohenlimburger Trainer Ivo Maly konnte es sich leisten, allen Akteuren Einsatzzeiten zu gönnen.

Nach dem Seitenwechsel änderte sich nichts auf dem Parkett. Oussama Lajnef, Johannes Krause und Tom Fuhrmann brachten es auf sage und schreibe vierzehn Fehlwürfe. Dazu kamen technische Fehler, schwache Zuspiele und es fehlte am nötigem Selbstvertrauen, sowie die Durchschlagskraft und die Handlungsschnelligkeit. Unaufhaltsam spulten die Hausherren ihr Programm herunter. Sebastian Marks (63.) brachte seine Farben mit 21:11 und zehn Toren Vorsprung sicher in die Erfolgsspur. Zum Schluss war es nur ein Schaulaufen der HSG-er die von ihrem Anhang frenetisch gefeiert wurden.

„Es war klar, dass wir aus der Abwehr das Spiel angehen wollten um zum Erfolg zu kommen“, resümierte der Hohenlimburger Trainer Ivo Maly, „wir haben heute gegen eine Spitzenmannschaft der Liga auch in dieser Höhe verdient gewonnen. Das Umschaltspiel und ein starker Torhüter Rene Kind waren der Schlüssel zum Erfolg“.

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