Landesliga

Wenden will gegen Brilon nachlegen

Alexander Horst (Mitte) ist wieder fit und kann gegen Brilon spielen.

Alexander Horst (Mitte) ist wieder fit und kann gegen Brilon spielen.

Foto: Michael Meckel

Schönau.   Es war ein Spieltag wie gemalt für den VSV Wenden.

Mit 4:2 gewann der Landesliga-Aufsteiger gegen den SV Hüsten und baute damit sein Polster auf Relegationsplatz 13 auf sieben und auf den ersten direkten Abstiegsplatz auf zehn Punkte aus.

Und das, obwohl es zehn Minuten nach der Pause zwei eiskalte Duschen für die Rokitte-Elf gab. Da machte Hüsten binnen 60 Sekunden aus einem 0:1 einen 2:1-Vorsprung. Doch in der letzten halben Stunde bog der VSV diesen Rückstand wieder in einen 4:2-Sieg um. „Dabei muss man noch den besonderen Aspekt bedenken, dass bei uns einige Spieler nicht zu hundert Prozent fit waren. Gegen einen so starken Gegner wie Hüsten nach so einem Doppelschlag in der Weise zurückzukommen, war schon eine klasse Sache“, lobte Jörg Rokitte seine Spieler.

Insgesamt sei er mit der Entwicklung seiner Mannschaft sehr zufrieden. Rokitte: „Wir haben immer mal Phasen, in denen es nicht so läuft. Aber meine Mannschaft hat sich insgesamt sehr gefestigt. Und das ist uns nicht in den Schoß gefallen. Wir müssen immer einen hohen Aufwand betreiben, um zu gewinnen.“

Am Sonntag (15 Uhr) soll der nächste Schritt in Richtung Klassenerhalt getan werden. Und dabei kann der VSV Wenden, der mit elf Punkten auf dem fünften Platz der „Jahrestabelle 2019“ steht, erneut in Schönau antreten. Zu Gast ist Mitaufsteiger SV Brilon.

Schwache Briloner Auswärtsbilanz

Die Chancen auf einen Erfolg des VSV Wenden stehen nicht schlecht. Zuletzt ist der SV Brilon ein wenig ins Stolpern gekommen. Im Kalenderjahr 2019 gab es in sechs Spielen nur zwei Siege, dafür vier Niederlagen. In den letzten beiden Spielen kassierte die Mannschaft von Trainer Stefan Froelich zwei Klatschen mit insgesamt 1:8 Toren (0:5 gegen Hüsten und 1:3 gegen FSV Gerlingen). Nach der Winterpause hat der SV Brilon alle drei Auswärtsspiele verloren.

Jörg Rokitte hofft, dass vor dem Derby nächste Woche in Hünsborn drei weitere Punkte auf dem VSV-Konto landen. Was ihn dabei optimistisch stimmt ist die Tatsache, dass sich die Personallage deutlich entspannt hat. Rokitte: „Der Kader hat sich erholt und die angeschlagene Spieler konnten sich regenerieren. Das macht mir Hoffnung. Wenn wir schon mit den vielen angeschlagenen Spielern gegen Hüsten so gut dagegenhalten konnten, dann macht mich es mich optimistisch, dass es gegen Brilon noch besser klappt.“

Der VSV-Coach muss am Sonntag nur auf Julian Eckhardt, der noch bis zum 7. April gesperrt ist, und auf den Langzeitverletzten Fabian Hoffmann verzichten. „Alle anderen sind fit. Das gilt auch für Alexander Horst, der am Dienstag wegen Grippe beim Training fehlte. Beim Donnerstagstraining war er aber schon wieder dabei“, freut sich Jörg Rokitte.

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