Westfalenliga

Winkel fordert Reaktion auf 2:6 von Hordel

Christian Schmidt FC Lennestadt

Christian Schmidt FC Lennestadt

Foto: Michael Meckel

Lennestadt.  Nach drei sieglosen Spielen will der FC Lennestadt im vorletzten Hinrunden-Heimspiel gegen Wickede zurück in die Erfolgsspur.

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In seinem vorletzten Hinrunden-Heimspiel trifft Fußball-Westfalenligist FC Lennestadt am Sonntag (15 Uhr) auf Westfalia Wickede.

Von der Papierform her ist die Favoritenrolle klar verteilt. Der Tabellenfünfte empfängt den Dreizehnten. Allerdings ist der FC Lennestadt seit seinem spielfreien Sonntag Ende September ergebnistechnisch ein wenig aus dem Tritt gekommen. Aus den sechs Spielen im Oktober und November gab es nur einen Sieg und dafür drei, teils deftige Niederlagen. Darunter zuletzt das 2:6 beim Tabellendritten DJK TuS Hordel. Für den FC Lennestadt bedeutet dies für diesen Zeitraum Platz zwölf mit fünf Punkten und 10:18 Toren.

5 Niederlagen in 6 Spielen seit Oktober

Bei den Gästen sieht die Bilanz in diesem Zeitraum ganz schwach aus. Wickede ist in der Tabelle „Oktober/November“ Vorletzter mit drei Punkten und 13:17 Toren (ein Sieg, fünf Niederlagen).

FCL-Trainer Jürgen Winkel hofft, dass seine Mannschaft die Fehler aus dem Hordel-Spiel abstellen wird. Winkel: „Das Hordel-Spiel müssen wir schnell aus den Knochen kriegen. Da hatten wir leider zu viele Bolzen im Spielaufbau und zu viele unsaubere Bälle gespielt. Das wird in der Westfalenliga sofort bestraft. Leider habe seine Mannschaft erst nach dem 2:3-Anschlusstor ihren Rhythmus gefunden. „Danach haben wir alles versucht. Das Risiko ist aber leider nicht belohnt worden. Stattdessen sind wir in der Schlussphase noch dreimal ausgekontert worden“, rekapitulierte Jürgen Winkel die vierte Saisonniederlage.

2:6 höre sich zwar, so Winkel, „wahnsinnig“ an, sei aber letztlich „kein Beinbruch“. Winkel: Wir stehen mit dem fünften Platz und 23 Punkten immer noch sehr gut da. Außerdem haben wir von den letzten vier Spielen vor der Winterpause noch drei Heimspiele. Allerdings wäre es wichtig, jetzt eine Reaktion auf das 2:6 in Hordel zu zeigen und wieder zu punkten, um den Abstand in die untere Tabellenhälfte zu halten, besser wieder zu vergrößern.“

Vor Gegner Wickede hat Jürgen Winkel viel Respekt: „Die Wickeder sind besser, als es ihr Tabellenstand aussagt. Die hatten sich vor der Saison mehr vorgestellt. Wir müssen höllisch aufpassen.“

Wohl wahr. Was die Wickeder können, demonstrierten sie unter zum Beispiel am 22. September beim Tabellenführer SG Finnentrop/Bamenohl. Da kamen sie nach einem 1:4-Rückstand auf 3:4 heran, ehe der Spitzenreiter noch anzog und mit 6:3 gewann. Letztlich ist Winkel optimistisch, die Punkte in Lennestadt behalten zu können. „Wir haben ein Heimspiel, und das wollen wir gewinnen. Dafür ist es wichtig, wieder frecher, aggressiver und mutiger spielen.“

Personell sieht es beim FCL ganz gut aus. Verteidiger André Friedrichs steht wieder zur Verfügung. Auch Angreifer Christian Schmidt, der in Hordel wegen einer Leistenverletzung zunächst draußen blieb, ist wieder vollständig einsatzbereit.

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