Fußball-Kreisliga A

0:1-Niederlage – BSV Lendringsen enttäuscht im Spitzenspiel

Im Spitzenspiel enttäuscht: Der BSV Lendringsen (in Blau) verliert gegen Sinopspor Iserlohn mit 0:1 (0:1).

Im Spitzenspiel enttäuscht: Der BSV Lendringsen (in Blau) verliert gegen Sinopspor Iserlohn mit 0:1 (0:1).

Foto: Frank Saul

Iserlohn/Lendringsen.   Die Erwartungen waren hoch: Doch die Kreisliga-A-Fußballer des BSV Lendringsen enttäuschen im Topspiel gegen Sinopspor Iserlohn.

Blackout über nahezu 90 Minuten. Die Kreisliga-A-Fußballer des BSV Lendringsen haben das mit Spannung erwartet Spitzenspiel gegen Sinopspor Iserlohn vor rund 200 Zuschauern mit 0:1 (0:1) verloren. Das BSV-Team liegt derzeit auf Platz zwei und hat auf Tabellenführer Sinopspor Iserlohn einen Rückstand von vier Punkten.

„Es ist vorbei“, sagte Torsten Strott, Vorsitzender des BSV Lendringsen, mit Blick auf die Meisterschaft. Zudem hat der BSV bereits ein Spiel mehr ausgetragen als der Spitzenreiter. Die Lendringsener zeigten eine insgesamt enttäuschende Leistung in unmittelbarer Nähe des Seilersees. „Wir haben in keiner Phase des Spiels unserer Leistungspotenzial abrufen können“, sagte Torsten Strott über den Verlauf des Topspiels.

Pressing funktioniert nicht

Das Pressing funktionierte nicht wie gewünscht. Auch kam der letzten Pass nicht immer sauber an. Aktionen, die nicht nur BSV-Trainer Benny

Huygens auf die Palme brachten. „Wir sind heute grottenschlecht“, sagte er zwischenzeitlich an der Seitenlinie über die Vorstellung seiner Jungs. Auch Torsten Strott war absolut nicht begeistert: „Da haben bei uns 20 Prozent gefehlt.“

Den entscheidenden Treffer kassierte der BSV in der 33. Minute. Ahmet Akkaleli legt an der linken Strafraumseite quer in die Mitte auf Ardit Jashanica, der aus kurzer Distanz den Ball ins BSV-Netz bugsierte. In der Anfangsphase gingen die Lendringser eigentlich forsch zu Werke. Damian Ahadut (1.) und Martin Kubik (3.) wurden in aussichtsreicher Schussposition gestoppt. In der 23. Minute klärte Marco König dann nach einem Eckball auf der Linie. Riesiges Glück für die BSVer. Das hätte bereits der Führungstreffer für die Gastgeber sein können. „Wir agieren nicht, sondern reagieren nur“, skizzierte Torsten Strott den Auftritt im Spitzenspiel. Unmittelbar nach dem Wechsel reagierte BSV-Keeper Marvin Fohrmann zweimal ausgezeichnet, als er einen Kopfball (47.) und einen Freistoß (50.) von Sinopspor entschärfte. In der 54. Minute mussten die Lendringser erneut kräftig durchatmen, als Samet Özcelik nur den Pfosten traf.

Entsetzte Gesichtszüge

Die Lendringsener tauchten während der gesamten 90 Minuten zu selten vor dem gegnerischen Tor auf. Immer wieder vertändelten sie den Ball leichtfertig. Das sorgte teilweise für entsetzte Gesichtszüge an der Seitenlinie. Sebastian Urban hatte in der Nachspielzeit noch die Chance, den Ausgleich zu erzielen. Doch sein Schuss aus rund 18 Metern ging rechts am Tor vorbei. „Ein Torschuss in 90 Minuten reicht nicht aus, um ein Spitzenspiel gewinnen zu können und Meister zu werden“, zeigte sich Benny Huygens enttäuscht vom Auftritt seines Teams und weiter: „Es war ein verdienter Sieg von Sinopspor.“ Nach dem Abpfiff hüpften die Sinopspor-Spieler vor Freude am Mittelkreis. Doch Sinopspor-Coach Özer Cakar blieb zurückhaltend: „Noch ist nichts entschieden. Doch wir haben jetzt zwei Asse in den Händen.“

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