Handball-Bundesliga

A-Jugend der Wölfe kassiert im Heimspiel 45 Gegentore

Zweimal erfolgreich: Mats Renfordt, A-Jugend-Handballer der SG Menden Sauerland, zieht aus dem Rückraum ab.

Zweimal erfolgreich: Mats Renfordt, A-Jugend-Handballer der SG Menden Sauerland, zieht aus dem Rückraum ab.

Foto: Dietmar Reker

Menden.   „45 Gegentore sind eindeutig zu viel. Da hatte ich schon ein wenig mehr erwartet“, zeigte sich SG-Trainer Fabian Henze enttäuscht.

Das war sehr deutlich. Für die männliche A-Jugend der SG Menden Sauerland wird die Zeit in der Bundesliga zur Qual. Am Samstag gab es für die „Wölfe“ eine deutliche 30:45 (13:19) Pleite im Heimspiel gegen den Bergischen HC.

„45 Gegentore sind eindeutig zu viel. Da hatte ich schon ein wenig mehr erwartet“, konnte SG-Trainer Fabian Henze seine Enttäuschung nicht verbergen. Zumal die Mannschaft in der vergangenen Woche klar gestellt hatte, dass man die Saison in der Bundesliga noch lange nicht abgehakt habe. Doch der Auftritt gegen einen Konkurrenten aus dem Mittelfeld der Liga warf einmal mehr viele Fragen auf. Der Gegner hatte es recht einfach, mit seinem bärenstarken Rückraum um den wurfgewaltigen Fabian Neher einen lockeren Sieg herauszuwerfen. Vielmehr hatte man sogar den Eindruck, dass der Bergische HC jederzeit noch hätte zulegen können. „Wir müssen jetzt sehen, dass die Jungs wieder mit Spaß an die Sache herangehen, Denn wir wollen die Saison keinesfalls mit nur vier Punkten abschließen. Ich bleibe dabei, die Jungs haben das Potenzial, in der Liga zu bestehen“, sagt SG-Trainer Fabian Henze. Doch nach den vergangenen Auftritten fällt der Glaube daran immer schwerer.

Die Geschichte der Partie am Samstag in der Kreissporthalle war eigentlich schon nach 450 Sekunden erledigt. Denn da führten die Gäste aus dem Bergischen Land bereits mit 6:1. Die Hausherren starteten mit zu vielen Fehlern in diese Partie. Im Verlauf der ersten Halbzeit sollte sich das bessern. Doch der Rückstand war da schon deutlich. Nach 15 Minuten führten die Gäste mit 11:5. Die „Wölfe“ kämpften sich in die Partie hinein, doch das notwendige Glück fehlte. Neunzig Sekunden vor der Halbzeitpfiff hätte man den Abstand auf drei Tore verkürzen können. Doch individuelle Fehler sorgten dafür, dass man zur Pause mit 13:19 schon ein wenig aussichtslos zurück lag.

Die Partie war dann auch gelaufen - der Bergische HC lief einen ungefährdeten Sieg entgegen. Für die SG wurde die Partie dann immer schmerzhafter. Am Ende war die Tordifferenz auf 15 angewachsen.

SG Menden Sauerland: Grünewald, Kurowski; Paya Matus (1), Flügge, Schröter (1), Rosier, Wiesemann (15/5), Jünger (8), Ostermann, Gevargez Zoubalan, Renfordt (2), Skupin (3).

Leserkommentare (0) Kommentar schreiben