Handball-Verbandsliga

Andreas Grote feiert Comeback ohne Komplikationen

Am besten nachlegen: Nach dem 29:23-Sieg im letzten Meisterschaftsspiel gegen Siegen hoffen die Verbandsliga-Handballer des TV Westfalia Halingen (hier mit Robert Ammelt im Angriff) den Schwung mit nach Hombruch nehmen zu können.

Am besten nachlegen: Nach dem 29:23-Sieg im letzten Meisterschaftsspiel gegen Siegen hoffen die Verbandsliga-Handballer des TV Westfalia Halingen (hier mit Robert Ammelt im Angriff) den Schwung mit nach Hombruch nehmen zu können.

Foto: Dietmar Reker

Halingen.   Eine Verletzung war verantwortlich für die Zwangspause. Jetzt sprüht Andreas Grote, Kreisläufer des TV Westfalia Halingen, wieder vor Tatendrang.

Gewartet hat er lange auf diesen Tag: Gegen Siegen war es endlich soweit. Andreas Grote, Kreisläufer der Verbandsliga-Handballer des TV Westfalia Halingen, griff nach rund sechs Monaten erstmals wieder aktiv in das Spielgeschehen ein. Auch in Hombruch am kommenden Samstag wird er wieder das Westfalia-Trikot tragen.

Eine Verletzung an der rechten Schulte war verantwortlich für die unfreiwillige monatelange Zwangspause. „Unmittelbar vor dem ersten Saisonspiel habe ich die Diagnose erhalten“, erläuterte der 28-Jährige. Danach entschied sich der routinierte Kreisläufer zu einer Operation, die in Herne durchgeführt worden ist. Es folgte die Phase der sportlichen Inaktivität. Der Kontakt zur Mannschaft riss jedoch auch in dieser Zeit nie ab. So tauchte Andreas Grote immer wieder auch bei den Meisterschaftsspielen auf, obwohl er noch nicht zum Einsatz kommen konnte. Er motivierte und unterstützte seine Teamkollegen im Kampf um den Klassenerhalt.

Im Heimspiel gegen Siegen kam es dann zum lang erhofften Comeback. In der zweiten Halbzeit schickte Westfalia-Trainer Jörg Walter Andreas Grote auf das Feld. „In der Abwehr ist Andreas ein wichtiges Puzzleteilchen. Im

Angriff hat er noch nicht wieder zu seiner alten Form gefunden“, freut sich Jörg Walter darüber, dass er für die restlichen Saisonspiele wieder eine personelle Alternative mehr zur Verfügung hat. „Ich habe noch nicht zu 100 Prozent mein altes Leistungsvermögen erreicht“, weiß Andreas Grote um die vorhandenen Defizite im physischen Bereich. Doch er sprüht vor Ehrgeiz, den gewohnten Leistungsstandard wieder zu erreichen.

Viel wichtiger ist jedoch im Moment, dass seine Schulter den ersten Praxistest ohne Komplikationen überstanden hat. „Ich hatte keine Beschwerden“, führte Andreas Grote aus. Der Routinier geht jedoch gerade in der Aufbauphase kein unnötiges Risiko ein und will sich in kleinen Schritten an die Wettkampfbedingungen herantasten. Gegen Siegen hat es jedenfalls bestens geklappt. Denn die Halinger haben sich mit 29:23 durchgesetzt.

Jetzt geht es gegen den Tabellensiebten TuS Westfalia Hombruch. Es ist das erste von insgesamt fünf Spielen (Haltern, Gevelsberg, Bommern, Hagen) in Folge gegen die Top-Teams der Liga. „Es wird kein einfaches Spiel“, ist Andreas Grote überzeugt und weiter: „Vielleicht springt ein Zusatzpunkt heraus. Das wäre klasse. Wir geben uns nicht auf.“

Ehrnsperger und Jost fehlen

Gegen Hombruch müssen die Halinger auf Torhüter Marc Ehrnsperger (Grippe) und Max Jost (beruflich verhindert) verzichten. Ein Fragezeichen steht hinter dem Einsatz von Linkshänder Philipp König (Kniebeschwerden). „Hombruch ist die Mannschaft der Stunde“, urteilt Jörg Walter. Als Beleg führt er den 43:32-Heimsieg gegen den Tabellendritten HSG Gevelsberg-Silschede an. „Wir müssen aufpassen, dass wir nicht unter die Räder kommen“, blickt der Coach erwartungsvoll auf das Auswärtsspiel.

Der TV Westfalia Halingen steht weiterhin am Tabellenende (7:29-Punkte). Der Rückstand zum Tabellenvorletzten HSV Plettenberg/Werdohl beträgt aktuell drei Zähler.

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