Fußball-Landesliga

BSV-Coach fordert dominanten Auftritt gegen Erndtebrück II

Zeigt die Richtung an: Kevin Hines, Trainer des Fußball-Landesligisten BSV Menden, hofft am Sonntag im Heimspiel gegen den TuS Erndtebrück II auf möglichst viel Ballbesitz und auf einen „Dreier“ vor heimischer Kulisse.

Zeigt die Richtung an: Kevin Hines, Trainer des Fußball-Landesligisten BSV Menden, hofft am Sonntag im Heimspiel gegen den TuS Erndtebrück II auf möglichst viel Ballbesitz und auf einen „Dreier“ vor heimischer Kulisse.

Foto: Dietmar Reker

Menden.   „Wir haben da noch etwas gutzumachen“, sagt BSV-Trainer Kevin Hines vor dem Heimspiel am Sonntag gegen den TuS Erndtebrück II.

Nach der Karnevalspause wird es morgen für die Fußballer des BSV Menden wieder ernst. Der heimische Landesligist erwartet diesmal Besuch aus dem Wittgensteiner Land. Die Zweitvertretung des TuS Erndtebrück tritt um 15 Uhr auf den Nebenplatz des Huckenohlstadions gegen den Hönnestädter Branchenführer ein.

„Wir haben da noch etwas gutzumachen“, sagt BSV-Trainer Kevin Hines. Allerdings hat der Mendener Coach da vielmehr das letzte Heimspiel gegen den VSV Wenden im Kopf. Denn bei der 0:3-Niederlage funktionierte beim heimischen Landesligisten recht wenig. Aber auch der Gegner kommt mit einer Hypothek. „Dass die zuletzt 0:6 gegen Werdohl verloren haben, schmeckt mir gar nicht. Da werden die sicherlich noch etwas geraderücken wollen“, erwartet Kevin Hines einen hoch motivierten Gegner.

In der Tat hat die Klatsche gegen den FSV Werdohl, die zudem auch die

dritte Niederlage in Folge war, Spuren bei den Kickern vom Pulverwald hinterlassen. „Die Mannschaft muss erkennen, dass es für uns einzig und allein um das Überleben in der Landesliga geht. Da kommen wir nur hin, wenn jeder die nötige Leistungsbereitschaft zeigt“, sagt Erndtebrücks Trainer Alfonso Rubio Doblas.. Der Coach zeigt dann auch Respekt vor dem morgigen Gastgebern. „Der BSV hat sich zu einer Spitzenmannschaft der Landesliga gemausert. Eine sehr schwere Aufgabe für uns, zumal wir nicht gerade viel Selbstvertrauen haben“, reklamiert der Coach die Außenseiterrolle für sein Team.

Am Oesberner Weg lässt man sich davon nicht beeindrucken. Gespielt wird morgen noch einmal auf dem Kunstgrün des Nebenplatzes. „Der Rasenplatz lässt es einfach noch nicht zu“, wäre Hines mit seinem Team gerne auf dem Naturrasen angetreten. „Das wäre uns wahrscheinlich entgegengekommen“, sagt der BSV-Coach. Denn der Iserlohner rechnet mit einem ähnlichen Verlauf wie im Hinspiel. „Wir müssen ganz viel Ruhe bewahren“, sagt Kevin Hines. Im Hinspiel gab es zwar nur einen knappen 1:0-Sieg am Pulverwald, doch die Szenerie wurde ganz klar von den Gerlach, Kießler und Co. beherrscht. „Da haben wir es versäumt, in der Schlussphase das Ergebnis noch in die Höhe zu schrauben. Es wird auch wichtig sein, dass wir viel Ballbesitz haben“, möchte der Mendener Trainer einen sehr dominanten Auftritt seiner Mannschaft sehen.

Von schwacher Offensive profitieren

Schließlich gilt es auch, das augenscheinlich größte Problem der Gäste, die schwache Offensive, zu nutzen. Die Erndtebrücker Zweitvertretung verfügt nach Hagen, Wetter und Olpe über die viertschlechteste Offensive. Gerade 24 mal durften Tore bejubelt werden. Zehnmal traf man dabei gegen Schlusslicht SSV Hagen. Der Erndtbrücker Trainer spricht auch deutliche Worte gegenüber seiner Abwehrreihe. „Wir haben eine der schwächeren Defensivreihen der Liga“, sagte Rubio Doblas. Kevin Hines mag sich davon nicht blenden lassen. „Wir wollen das Spiel natürlich gewinnen, aber das wird kein Selbstläufer“, mahnt der Coach den notwendigen Respekt und eine sehr engagierte Leistung an.

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