Fußball-Kreispokal

BSV Lendringsen im Halbfinale zusätzlich motiviert

Der nächste Pflichttermin: Nach dem 4:1 gegen VTS Iserlohn (Szene) trifft der BSV Lendringsen heute Abend im Kreispokal auf den FC Iserlohn.

Der nächste Pflichttermin: Nach dem 4:1 gegen VTS Iserlohn (Szene) trifft der BSV Lendringsen heute Abend im Kreispokal auf den FC Iserlohn.

Foto: Dietmar Reker

Lendringsen.   Im Halbfinale den Westfalenligisten FC Iserlohn ausschalten und dann im Finale gegen den BSV Menden: Das wäre ein Traum für den BSV Lendringsen.

Im Halbfinale des DFB-Pokals auf Kreisebene kommt es heute Abend mal wieder zum Duell „David gegen Goliath“. Um 19 Uhr empfängt im Max-Becker-Sportpark der A-Ligist BSV Lendringsen den Westfalenligisten FC Iserlohn. Zumindest für die Gastgeber eine Partie zur Unzeit.

Denn beim BSV Lendringsen ist man mit den Gedanken schon beim kommenden Sonntag, wenn es am Iserlohner Seilerseesportplatz zum Kreisliga-Gipfeltreffen kommt. Tabellenführer 57 Sinopspor Iserlohn hat dann den BSV Lendringsen zu Gast. Und nur mit einem Sieg darf sich der BSV Lendringsen weiter Hoffnungen auf den Bezirksliga-Aufstieg machen. Sinopspor Iserlohn steht mit 55 Punkten auf dem ersten Platz. Der BSV Lendringsen steht mit 54 Punkten auf Platz zwei.

„Es würde uns ja sowieso keiner glauben, dass sich einige Gedanken bereits um den kommenden Sonntag drehen und der Kreispokal bis zum Anpfiff heute Abend eine Nebenrolle haben dürfte“, sagt BSV-Vorsitzender Torsten Strott.

„Natürlich ist es eine schöne Sache, dass heute mal ein Westfalenligist bei uns zu Gast ist. Und die Aussicht auf ein Finale gegen den BSV Menden hat auch seinen Reiz“, sagt der Lendringser Polizeibeamte. Aber im Max-Becker-Sportpark weiß man auch, dass man klarer Außenseiter ist.

„Doch auch das Spiel gegen den FC Iserlohn geht bei Null los. Die Iserlohner werden für das Weiterkommen ganz schön arbeiten müssen“, verspricht Torsten Strott einen kämpferischen Auftritt seiner Mannschaft.

FCI mit personellen Sorgen

Iserlohns Trainer Christian Hampel hat personelle Sorgen, denn zu einigen verletzten Spielern gesellen sich wohl auch beruflich bedingte Ausfälle. Der Coach will daher einige Spieler aus der zweiten Mannschaft mitnehmen.

Vielleicht kann der „David“ dem „Goliath“ ein Bein stellen. Und solch eine Sensation könnte auch für einen zusätzlichen Schub für Sonntag sorgen.

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