Fußball Landesliga

BSV Menden setzt auf frisches Blut und viel Vertrauen

Gute Nachrichten für Fans des BSV Menden: Trainer Kevin Hines spricht von „ehrlichen Gesprächen“ mit dem Team. Beim Testspiel gegen Deilinghofen trat der heimische Branchenführer als Team auf. Daran soll sich in der kommenden Saison nichts ändern.

Gute Nachrichten für Fans des BSV Menden: Trainer Kevin Hines spricht von „ehrlichen Gesprächen“ mit dem Team. Beim Testspiel gegen Deilinghofen trat der heimische Branchenführer als Team auf. Daran soll sich in der kommenden Saison nichts ändern.

Foto: Martina Dinslage

Menden.   Der BSV Menden plant schon die kommende Spielzeit. Der Landesligist baut darauf, dass die Mannschaft zusammenbleibt.

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In elf Tagen geht für die Fußballer des BSV Menden die Saison weiter. Mit dem Heimspiel gegen den VSV Wenden rückt die Frage in den Mittelpunkt, wer sich in dieser Spielzeit in der Staffel 2 der Landesliga das Ticket zur Westfalenliga holt. Gleichzeitig forcieren die Klubs ihre Planung für die kommende Saison.

In Sachen Titel steht für Kevin Hines, den Trainer des BSV Menden, der kommende Meister schon fest: „Ich glaube, dass der FSV Gerlingen Meister wird. Sie machen das einfach sehr gut. Ihr Spiel ist nicht spektakulär, dafür aber sehr effektiv“, sind für den Mendener Coach die Balltreter aus dem Wendener Vorort der heißestes Kandidat für die nächste Liga.

Die Ambitionen seiner eigenen Mannschaft sieht er aktuell sehr gelassen. „Meine Mannschaft hat eine sehr gute Entwicklung genommen. Vor allem taktisch haben wir uns weiterentwickelt. Natürlich wird für uns auch die Zeit kommen, dass wir um den Aufstieg mitspielen werden. Doch im Moment machen wir einfach noch zu viele Fehler“, sieht Kevin Hines sein Team noch nicht am Ende des Weges angekommen.

Konsequent genutzt

Als Beispiel führt er aus der ersten Serie das Heimspiel gegen den FSV Gerlingen an, das sein Team mit 1:3 verlor. „Wir waren in dem Spiel die bessere Mannschaft. Aber wir haben zu viele Fehler gemacht – Gerlingen hat diese konsequent genutzt“, ärgert sich Kevin Hines über die Partie, die am Jahresende den drei-Punkte-Rückstand seiner Elf auf Gerlingen ausmachten.

Doch der Mendener Trainer mag nicht nur nach hinten schauen. In den vergangenen Wochen trieb der Iserlohner die Planungen für die kommende Saison voran. Und da kann der Coach den Anhängern seines Teams eine frohe Nachricht verkünden: „Wir werden zusammen bleiben. Das waren sehr ehrliche Gespräche mit dem Team. Die Jungs sehen, dass wir eine Entwicklung hinter uns haben, aber noch nicht an deren Ende sind.“

Allerdings gibt es noch zwei kleine Fragezeichen. „In den nächsten Wochen wird sich entscheiden, wo der Beruf Bastian Plust hinführen wird. Wenn Basti in der Region bleibt, wird er bei uns bleiben. Sollte es ihn nach Hamburg führen, werden wir auf der Torhüterposition noch einmal tätig werden müssen“, sagt Kevin Hines.

Ähnlich offen ist die Situation beim Senior der Mannschaft, Manuel Huff. „Manuel hat ein sehr großes Ansehen in der Mannschaft. Er genießt aufgrund seiner Persönlichkeit den allergrößten Respekt. Er ist sehr wichtig für unsere Mannschaft. In der vergangenen Saison hat er im Abstiegskampf den Unterschied ausgemacht. Manuel muss entscheiden, ob er weitermacht“, sagt Kevin Hines.

Etliche Spieler sprechen vor

Dem Mendener Trainer ist wichtig, dass die jungen Spieler wissen, dass sie in Menden spielen werden. „Dass sich das herumgesprochen hat, zeigt die Tatsache, dass etliche Spieler bei uns vorgesprochen haben. Dass sich ein Spieler wie Sahin Yildirim uns angeschlossen hat, belegt das ja“, sagt Hines. „Sahin ist zwar jetzt gekommen, ist für uns aber schon ein Zugriff für die kommende Saison. Da sollen dann noch drei bis vier Spieler hinzukommen“, sagt Hines.

Wobei der Iserlohner Trainer seinem Credo treu bleibt: „Ich bin der Meinung, dass eine Mannschaft jedes Jahr neues, frisches Blut braucht“, so Hines.

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