TV Halingen

Daran will der neue Trainer des TV Halingen arbeiten

Erstes Training von neu-Trainer Jörg Walter im Mehrzweckhalle in Halingen ,Menden 2018

Erstes Training von neu-Trainer Jörg Walter im Mehrzweckhalle in Halingen ,Menden 2018

Foto: Yasser Aboshaeer

Halingen.   Beim ersten Training mit der Mannschaft begann der erste Versuch das Team kennenzulernen. Die Spieler sollten sich nicht sicher im Kader fühlen.

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Am Dienstagabend war es rund um die Mehrzweckhalle in Halingen unruhig. Bei den Verbandsliga-Handballern soll dagegen wieder Ruhe einkehren. Der neue Trainer Jörg Walter trat seinen Dienst im einstigen Meisterdorf an.

Walter hatte in der vergangenen Woche Armin Saracevic abgelöst. Doch mit dessen Arbeit wollte sich der 52-Jährige nicht befassen. „Das steht mir auch nicht zu. Ich kenne Armin als Aktiven. Gegen ihn habe ich einige Male gespielt“, sagt Jörg Walter.

Relativ ruhige Halle

Beim Blick in den Rückspiegel werden bei ihm Erinnerungen an die eigenen Spiele gegen den TV Westfalia Halingen deutlich. „Hier war immer etwas los. Die Zuschauer sind nah an der Mannschaft dran. Es war nie angenehm hier zu spielen. Das muss wieder so werden“, sieht der Handballfachmann in der Verbindung zwischen Mannschaft und Zuschauer eine der großen Stärken seiner neuen Mannschaft. Doch die Verbindung gab es zuletzt scheinbar nicht mehr.

„Ich war im September beim Spiel der Westfalia gegen den OSC Dortmund in der Mehrzweckhalle. Halingen hat da zwar mit 32:28 gewonnen, doch irgendwie war es hier relativ ruhig“, sagt Jörg Walter. 38 Tage später ist er der neue Trainer und sieht das Zusammenwirken von Mannschaft und Zuschauer als wichtige Einheit. „Wir müssen als Mannschaft unsere Zuschauer mitnehmen“, setzt Jörg Walter in Zukunft wieder auf den alten Halinger Kampfgeist, der aus der Mehrzweckhalle schon so oft die „Mehrzweckhölle“ werden ließ. Mit weiteren Zielen möchte sich der Coach aber zurückhalten. „Zunächst müssen wir uns kennenlernen“, lautet für Walter das Motto der nächsten drei Wochen. „Zumal der Spielplan es da recht gut mit uns meint“, so Jörg Walter süffisant lächelnd mit Blick auf die nächsten drei Kontrahenten.

Am Samstag kommt der ambitionierte – aber schlecht in die Saison gestartete – TuS Westfalia Hombruch in die Mehrzweckhalle. Danach stehen die Auswärtstermine bei den Aufstiegskandidaten HSG Haltern-Sythen und HSG Gevelsberg /Silschede auf dem Halinger Tourneeplan durch die Staffel 2 der Verbandsliga. „Da erwartet man sicherlich nichts von uns“, sind die nächsten Spiele für Jörg Walter erstmal zum Lernen und Kennenlernen seiner neuen Spieler gedacht.

Blick auf die zweite Mannschaft

Und da wird es bei dem neuen Coach auch keinerlei Erbhöfe geben. „Es wird gewiss nicht so sein, dass Spieler ihren Platz im Kreis der ersten Mannschaft auf Dauer sicher haben. Man hat mir gesagt, dass es auch im Bereich der zweiten Mannschaft einige talentierte junge Leute gibt“, lässt Jörg Walter die Tür zum Verbandsliga-Team grundsätzlich für jeden offen. „Bei mir hat jeder eine Chance zu spielen“, zählen für Jörg Walter Namen und Verdienste der Vergangenheit nicht.

Der neue Trainer lässt keinerlei Zweifel aufkommen, dass er sich nach einer Pause aus privaten Gründen auf seine neue Aufgabe freut. „Christoph Gutzeit hat mich ja schon im vergangenen Jahr kontaktiert. Da konnte ich aus privaten Gründen nicht. Aber ich weiß, dass Menden eine Handballstadt ist. Ich freue mich auf die Zeit bei Westfalia Halingen“, blickt Jörg Walter seinem Engagement in der Mehrzweckhalle optimistisch entgegen.

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