Fußball-Landesliga

Die nächste Pause für den BSV Menden in der Meisterschaft

Eine „fette“ Chance auf dem Fuß: Marcel Hoffmann (in Rot) , Torjäger des Fußball-Landesligisten BSV Menden, erzielt im Heimspiel gegen den TuS Erndtebrück II den umjubelten Treffer zum 2:1 (1:1)-Sieg. Das Team aus dem Huckenohlstadion hat drei Punkte Rückstand auf den Tabellenführer FSV Gerlingen.

Eine „fette“ Chance auf dem Fuß: Marcel Hoffmann (in Rot) , Torjäger des Fußball-Landesligisten BSV Menden, erzielt im Heimspiel gegen den TuS Erndtebrück II den umjubelten Treffer zum 2:1 (1:1)-Sieg. Das Team aus dem Huckenohlstadion hat drei Punkte Rückstand auf den Tabellenführer FSV Gerlingen.

Foto: Martina Dinslage

Menden.   „Erst die Winterpause, dann Karneval und jetzt wieder aussetzen“, sagt Kevin Hines, Trainer des Fußball-Landesligisten BSV Menden, zum Spielplan.

Der Blick auf den Spielplan der Staffel 2 der Fußball-Landesliga sorgt im Moment für keine richtige Freude. Zumindest aus Sicht des BSV Menden. Denn die Kicker aus dem Huckenohl stehen vor der nächsten Spielpause. Am kommenden Sonntag sorgt der schiefe Terminplan für die nächste Zwangspause.

Das ist alles der Tatsache geschuldet, dass der Verband in Kaiserau vor der Saison nur 15 Teams in die Liga eingruppierte. „Das ist schon ärgerlich, aber wir können da ja nichts daran machen. Erst die Winterpause, dann Karneval und jetzt wieder aussetzen. Da kann man keinen Rhythmus finden“, ist Mendens Trainer Kevin Hines gar nicht begeistert von der erneuten Zuschauerrolle für sein Team. „Vielleicht finden wir ja noch einen Gegner für ein Testspiel“, möchte der BSV-Coach seine Mannschaft ans Spielen kriegen. Staffelleiter Ernst Moos aus Wilnsdorf hat Verständnis für die Unzufriedenheit mit dem Spielplan. „Ich hoffe, dass wir im nächsten Spieljahr wieder 16 Mannschaften sind. Dann kann alles wieder normal laufen“, so der Funktionär. Der aber bislang eine spannende Saison an der Tabellenspitze erlebt. „Das liegt ja alles sehr eng zusammen. Gerlingen, Hohenlimburg, Menden – vielleicht wird da noch jemand Meister, der noch nichts von seinem Glück weiß“, ist nicht nur der Liga-Chef auf den weiteren Verlauf gespannt.

Kevin Hines warf da noch einmal einen Blick auf den Sonntag mit dem 2:1-Heimsieg gegen den TuS Erndtebrück II. „Das Spiel am Sonntag gab ja aufgrund des Sturmes nicht soviel her. Aber die Art und Weise, wie meine Mannschaft aufgetreten ist, zeigt, dass sie sich weiterentwickelt hat. Das konnte man auch schon vor zwei Wochen beim Sieg in Hünsborn sehen“, sieht Hines sein Team trotz des zerklüfteten Spielplanes auf Kurs.

Erndtebrücks-Coach Alfonso Rubio Doblas sah das natürlich anders. „Es war eine bittere Niederlage, wir hätten mindestens ein Unentschieden verdient gehabt“, so der Coach. Der allerdings sein Temperament nicht im Griff hatte. Zusammen mit seinem Co-Trainer leistete er sich eine unsägliche Debatte mit dem Schiri – der diese dann des Platzes verwies. „Das wird etwas kosten“, kündigte Ernst Moos Post mit einer Zahlungsaufforderung für den Trainer an.

Den Mendener Trainer interessiert die Korrespondenz seines Erndtebrücker Kollegen mit dem Staffelleiter überhaupt nicht. Er macht sich schon seine Gedanken über die beiden nächsten Gegner.

Am 24. März kommt Dröschede

Und da kommt es dann am Sonntag, 24. März, im Huckenohl zum Kreisderby gegen Borussia Dröschede. „Also, wir haben da keinen Druck“, so Hines mit Blick auf die Tabelle. Denn in dieser Spielzeit steht der Kampf um den Klassenerhalt für die Kollegen von der Dröscheder Emst auf der Agenda. Da dürfte die Heimstatt des BSV am Oesberner Weg eine ganz besondere Partie erleben. „Wir wollen das Derby und auch das Spiel danach gegen den SSV Hagen gewinnen“, formuliert Hines ein klares Ziel für sein Team. Das würde zumindest den weiteren Aufenthalt im oberen Tabellenbereich garantieren. Dass dadurch im BSV-Umfeld einige anfangen zu träumen, ist Kevin Hines bewusst. „Es wäre aber schade, wenn dadurch die bislang tolle Saison meiner Mannschaft vergessen würde. Denn das hat das Team nicht verdient“, fordert Hines den nötigen Realismus ein.

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