Handball

DJK Bösperde freut sich über prächtige Rückendeckung

Vielversprechender Auftakt: Die DJK Bösperde (Markus Reinecke) gewinnt das erste Spiel der Relegationsrunde um den Klassenerhalt.  

Vielversprechender Auftakt: Die DJK Bösperde (Markus Reinecke) gewinnt das erste Spiel der Relegationsrunde um den Klassenerhalt.  

Foto: Dietmar Reker

Menden.   Der Sieg in der Relegationsrunde um den Klassenerhalt beflügelt den Handball-Landesligisten DJK Bösperde. Doch das Ziel ist noch nicht erreicht.

Der erste Schritt ist gemacht! Die Handballer der DJK Bösperde sind mit dem Sieg bei Eintracht Dolberg erfolgreich in die Relegation um den Landesliga-Klassenerhalt eingestiegen.

Doch hält man den Mietvertrag für die Saison 2019/2020 in der Landesliga noch nicht in den Händen - dafür braucht man noch zwei Siege. Das war den Ballwerfern aus Bösperde bereits nach der Schlusssirene in Dolberg klar. „Trotzdem haben wir den Sieg ein wenig gefeiert“, hatten sich DJK-

Spielertrainer Max Wergen und seine Mannen eine Auszeit nach der Rückkehr in Bösperde genommen. Die fand dann auf dem Schützenfest in Halingen statt. „Es tat gut, dass sich so viele Leute mit uns gefreut haben“, erzählte Max Wergen. Sicherlich auch ein Beleg dafür, dass man auch in Halingen in der kommenden Saison nicht auf das Aufeinandertreffen mit dem Rivalen von der anderen Seite des Osterfeldes verzichten will.

„Das ist doch eine schöne Rivalität“, so Max Wergen, der dann noch einmal auf die sechzig Minuten in Dolberg zurückblickte. „Uns ist leider in der Abwehr nicht alles gelungen, was wir uns vorgenommen hatten. Wir hatten uns auf Dolberger Konzepte über ihren Mittelmann eingestellt. Doch die haben uns dann schon mit einigen anderen Varianten überrascht“, lag hier für Max Wergen mit der Grund, dass es eine sehr enge Geschichte im Vorort von Ahlen wurde. „Wir müssen jetzt in dieser Woche daran arbeiten, dass das in Detmold am Freitag besser klappt“, sagt Max Wergen.

Wobei die kämpferische Komponente auch in Ostwestfalen mit entscheidend sein wird. Und da ließ die DJK auch in Dolberg keinen Wunsch offen. „Wenn man bedenkt, dass die Mannschaft praktisch auf den Zahnfleisch geht. Die Saison hat viel Kraft gekostet“, lobt Max Wergen die Einstellung der Mannschaft. Und der junge DJKler macht dafür auch den eigenen Anhang für verantwortlich. „Das war schon stark, wie sehr doch unsere Anhänger hinter uns stehen. Stark, dass wieder viele mit in Dolberg waren. Allein dafür müssen wir in der Landesliga bleiben“, so der DJKler.

Gegner noch relativ unbekannt

Der nächste Gegner, die SG Handball Detmold, ist für die DJK aktuell noch ein Buch mit vielen Fragezeichen. Man hofft, dass man bis Freitag noch einige Informationen über die Ostwestfalen bekommt. Die geben sich selbst allerdings sehr selbstbewusst. „In den vergangenen Jahren hat stets der Vertreter aus unserer Liga die Relegation gewonnen“, ist aus dem Umfeld zu hören. Da wird es langsam Zeit, dass diese Serie zu Ende geht. In Bösperde hätte man nichts dagegen. „Wir sind gespannt auf das, was uns erwartet“, sagt Max Wergen. Am Freitag gegen 22 Uhr wissen wir mehr.

Nach dem Auftritt in Detmold sind die Bösperder noch ein weiteres Mal in der Relegationsrunde um den Klassenerhalt gefordert. Am Samstag, 1. Juni, findet vor heimischer Kulisse das Spiel gegen den 1. HC Ibbenbüren statt.

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