Nach Angriff auf Schiri

Glimpfliches Urteil für Mendener Fußballer

Das Urteil für den Mendener Okan Karabacak ist glimpflich.

Das Urteil für den Mendener Okan Karabacak ist glimpflich.

Foto: Daniel Naupold / dpa

Iserlohn.  Nach dem Spiel waren einem Mendener Fußballer die Sicherungen durchgedreht, nun zeigte er vor Gericht Reue - und kam deswegen glimpflich davon.

Nur einen Fall verhandelte das Sportgericht des Fußball-Kreises Iserlohn in seiner Sitzung am Montag in der Lendringser Gaststätte Hünnies in Menden-Lendringsen. Dort wurde die Tätlichkeit eines Spielers von Menden Türk gegen einen Schiedsrichter nach dem Schlusspfiff geahndet.

Nach der Kreisliga-C-Liga-Partie zwischen Menden Türk II und dem SV Oesbern III (4:1) am 10. November kam es zu diesem Eklat. Türk-Kicker Okan Karabacak suchte nach Spielschluss den Unparteiischen in dessen Umkleidekabine auf und beleidigte ihn und leistete sich eine Tätlichkeit gegenüber dem Unparteiischen Reinhard Lehmann aus Iserlohn. Das Sportgericht unter der Leitung von Michael Nitschke (SSV Kalthof) verhängte folgendes Urteil: Der Spieler wird in eine Sperre von 12 Monaten genommen. Davon werden die letzten sechs Monate zur Bewährung ausgesetzt. Der Übeltäter hatte sich zudem beim Schiedsrichter für sein Verhalten entschuldigt.

Hinzu kommen die Kosten des Verfahrens., die Karabacak ebenfalls zu tragen hat. Das Urteil ist bereits rechtskräftig, da es noch am Montag Abend vom Angeklagten angenommen wurde. Der Fall hatte gerade deshalb für Aufregungen gesorgt, weil sich die Zahl der Übergriffe auf Schiedsrichter im Amateurbereich in den vergangenen Wochen arg angehäuft hatten.

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