Fußball

Kai Murawskis Ziel: Mehr Glanz für die Jugend des BSV Menden

Die Jugendarbeit beim BSV Menden aufpolieren: Die hat sich der neue Jugendleiter, Kai Murakski, als Ziel gesetzt.

Die Jugendarbeit beim BSV Menden aufpolieren: Die hat sich der neue Jugendleiter, Kai Murakski, als Ziel gesetzt.

Foto: Thomas Nitsche

Menden.  Unter dem neuen Jugendleiter Kai Murawski soll die Jugendarbeit des BSV Menden wieder mehr Glanz erhalten. Der Anfang stimmt äußerst positiv.

Die Landesliga-Fußballer des BSV Menden profitierten über viele Jahre von ihrer Nachwuchsabteilung. Fast jährlich schafften talentierte Youngster aus dem eigenen Verein den Sprung in die Senioren. Die letzten waren Fußballer wie die Kießler-Zwillinge oder Niels Altmann. Zuletzt schien diese Quelle aber versiegt. Das lag auch daran, dass es beim Nachwuchs einige Turbulenzen gab. Doch das soll jetzt der Vergangenheit angehören. Unter dem neuen Jugendleiter Kai Murawski soll wieder mehr Glanz auf die Jugendarbeit kommen.

Eigentlich sollte Kai Murawski im Februar „nur“ die C-Jugend übernehmen. Doch Corona gab der Entwicklung einen ganz anderen Verlauf. Doch zunächst einmal der Reihe nach. „Für mich war der BSV Menden immer ein großer Verein, den man mit Respekt begegnete“, so der Fröndenberger.

Viele Jahre für die JSG Langschede/Frömern gearbeitet

Murawski hatte zuvor viele Jahre in der JSG Langschede/Frömern gearbeitet. Da er im Februar ohne Traineramt war, fiel ihm die Entscheidung leicht, sich beim BSV Menden zu engagieren. Das es in den vergangenen Jahren dort nicht immer rund lief, will der neue BSV-Jugendchef nicht kommentieren. „Der Blick zurück bringt doch keinen etwas. Wir wollen nur nach vorne blicken“, ging Kai Murawski den Trainerjob am Huckenohl-Nebenplatz völlig unbelastet an. Doch Corona sorgte dann für einen anderen Verlauf.

Neue Akzente durch Training per Video-Skype gesetzt

Allerdings schaffte es Murawski mit seinen Mitstreitern, neue Akzente zu setzen. So bot man beim BSV während der Corona-Zeit ein Training per Video-Skype an. Und dieses etwas außergewöhnliche Training sprach sich während der Corona-Zeit innerhalb der interessierten Jugendlichen herum und sorgte für einen ungeahnten Zulauf.

„Wir haben etliche Anrufe bekommen. Man fände unser Angebot toll, ob man mitmachen könnte“, erzählt Murawski. „Das Ergebnis ist, dass wir heute für die C-Junioren 37 Spieler haben und zwei Mannschaften bilden können“, erzählt der Mendener Jugendchef. Als dieser im Februar seinen Dienst im Huckenohl antrat, waren es gerade 21 Spieler. Das hätte gerade für eine Mannschaft gereicht. Für Kai Murawski ist das nur ein Anhaltspunkt, wie man einen Verein wieder richtig ins Gespräch bringen kann.

„Ja, und eines Tages hat man mich gefragt, ob ich den Job des Jugendleiters übernehmen kann. Ich habe dann drei Tage überlegt und mir dann gesagt ,Ich mach’s´, so Kai Murawski. Der aber auch Wert darauf legt, dass er alleine diese Aufgabe nicht übernommen hat.


Der neue Jugendvorstand des BSV harmoniert

„Da ist es wunderbar, dass gleichzeitig sich so viele Leute bereit erklärt haben, mitzumachen“, so Murawski über den neuen Mendener Jugendvorstand. „Es ist wunderbar, dass sich da ein Team gefunden hat, was zueinander passt. Wir haben in der Jugendabteilung schon einige turbulente Zeiten erlebt. Doch das ist Vergangenheit“, ist BSV-Vorsitzender Dirk Henneböhl froh, dass die Baustelle „Jugend“ geschlossen ist.

Wieder in den überkreislichen Ligen vertreten sein

Mit insgesamt 16 Mannschaften zählt der Nachwuchs vom Oesberner Weg zu den größten Jugendabteilungen im Iserlohner Fußballkreis. Murawski vergisst bei aller Freude über den gelungenen Start aber auch die vorhandenen Probleme im Nachwuchsbereich nicht. „In den jüngeren Jahrgängen ist der Andrang weiter groß. Doch in den älteren Jahrgängen bei der A- und B-Jugend verliert der Fußball viele Spieler“, so Murawski, der sich für seinen Verein ein Ziel setzt. „Wir wollen in absehbarer Zeit von der D-Jugend bis zur A-Jugend wieder überkreislich vertreten sein“, so der BSVer. Obwohl der rot-weiße Nachwuchs-Boss weiß, dass ein steiniger Weg vor ihm und seinen Mitstreitern liegen wird.

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