Hallenfußball

Keine Hallen-Stadtmeisterschaft in Menden

Verbissene Zweikämofe, volle Tribünen: Darauf müssen die Fußballer im kommenden Jahr verzichten.

Verbissene Zweikämofe, volle Tribünen: Darauf müssen die Fußballer im kommenden Jahr verzichten.

Foto: Thomas Nitsche

Menden.  Der Fußball- und Leichtathletikverband Westfalen hat gesprochen: Im Winter fällt das beliebte Turnier den Corona-Auswirkungen zum Opfer.

Jetzt ist offiziell, was schon seit Wochen gemutmaßt wird: In der kommenden Winterpause wird es keine Fußball-Hallenturniere geben. Damit wird auch erstmals seit der Einführung 1983 die Mendener Hallen-Stadtmeisterschaft, die jährlich immer mehr als 2000 Besucher in die Kreissporthalle lockt, entfallen.

„Aus meiner Sicht als Fachschaftsvorsitzender Fußball im Stadtsportverband ist es sehr schade, dass das Turnier nicht stattfinden kann. Aus meiner Sicht als Vorsitzender des BSV Lendringsen ist es bitter, weil wir im kommenden Jahr Ausrichter gewesen wären“, sagt Thorsten Strott zur Nachricht, dass die Hallenturniere in diesem Jahr nicht stattfinden werden.

Verständnis hat der Polizeibeamte schon für die Entscheidung des Verbands. „Je kälter es wird, umso höher wird das Infektionsrisiko werden. Die Entscheidung ist nachvollziehbar. Wir würden bei steigenden Zahlen gar kein Hygienekonzept durchgedrückt bekommen. Die Gesundheit ist das höchste Gut und die sollten wir nicht gefährden“, betont Strott.

Kreisvorsitzenden sind sich einig

Eine Ansicht, die auch der Verband teilt, der in der vergangenen Woche in der Ständigen Konferenz des Präsidiums und der 29 Kreisvorsitzenden beschloss, den Hallenfußball zu verbieten. „Mit großer Mehrheit sprachen sich die Teilnehmer dafür aus, in diesem Winter gänzlich auf den „Budenzauber“ zu verzichten“, heißt es wörtlich in der Mitteilung des Verbands.

Davon betroffen sind auch das Weihnachtsturnier in Bösperde, sowie der Hönne Cup des VfL Platte Heide, der in der vergangenen Woche bereits abgesagt wurde.

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