Handball

Klassenerhalt: DJK Bösperde muss Relegationsspiel gewinnen

Um sich den Klassenerhalt im Relegationsspiel gegen den 1. HC Ibbenbüren zu sichern, müssen die DJK-Handballer nicht nur geschlossen auftreten, sondern vor allem auch viel Durchschlagskraft an den Tag legen.

Um sich den Klassenerhalt im Relegationsspiel gegen den 1. HC Ibbenbüren zu sichern, müssen die DJK-Handballer nicht nur geschlossen auftreten, sondern vor allem auch viel Durchschlagskraft an den Tag legen.

Foto: Dietmar Reker

Menden.   Für die Handballer der DJK Bösperde steht am Donnerstag das wichtigste Spiel der Saison an. Um 20 Uhr geht es um die Zukunft in der Landesliga.

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Worte sind genug gewechselt worden – jetzt müssen Taten folgen! Für die Handballer der DJK Bösperde steht am Donnerstagabend das wichtigste Spiel der Saison an. Um 20 Uhr geht es für die Ballwerfer aus dem „Dorf“ um die Zukunft in der Landesliga. Ein Sieg gegen den 1. HC Ibbenbüren muss her, damit es auch in der kommenden Saison zahlreiche Ortsderbys gibt.

„Wir wissen, worum es geht“, sind sich DJK-Trainer Max Wergen und sein Team über die Bedeutung der Partie bewusst. Nach einer Saison mit vielen „Aufs und Abs“, darunter zwei Trainerwechseln, haben die DJK-Handballer in den vergangenen Wochen wieder ihre Ansprüche auf eine weitere Landesliga-Mitgliedschaft deutlich gemacht.

Kein alltägliches Spiel

„Das waren sehr harte 14 Wochen. Jetzt möchten wir uns mit den Klassenerhalt natürlich den Lohn dafür holen“, sagt Max Wergen. Und die DJK kann sich sicher sein, dass man die Rückendeckung der heimischen Handballfamilie hat. „Es hat in den vergangenen Wochen viel Zuspruch gegeben“, sagt Max Wergen. Das dürfte man auch daran sehen, dass viele Ballwerfer der anderen Hönnestädter Vereine heute Abend wohl in der Sporthalle der Nikolaus-Groß-Schule vor Ort sein werden. Es ist in der Tat kein alltägliches Spiel für die Mendener Handball-Szene.

Der Gegner aus dem Tecklenburger Land geht mit einem kleinen Vorteil in die Partie. Nach zwei Siegen gegen Dolberg und Detmold könnte ihnen aufgrund des besseren Torverhältnisses sogar ein Unentschieden reichen. Doch Max Wergen ist froh, dass seine Mannen sich nicht mit dem Rechenschieber beschäftigen müssen. „Wir müssen gewinnen“, bringt es Wergen kurz und knapp auf den Punkt.

Informationen über den Gegner hat man sich bei der DJK reichlich besorgt. Doch man möchte diese auch nicht überbewerten. „Klar, haben wir uns mit dem Gegner beschäftigen. Aber wir werden gewiss nicht den Fehler machen und uns darauf beschränken“, sagt Wergen und erinnert an das Spiel gegen Eintracht Dolberg. „Da haben wir uns in der ersten Halbzeit sehr schwer getan, weil der Gegner anders aufgetreten ist, als wir annahmen“, so Wergen. Doch zum Glück konnte man das korrigieren und das Spiel dann mit 29:28 gewinnen. Gegen Handball Detmold setzte man auf die eigenen Stärken und kam so zu einem 32:28-Erfolg. Wobei man mit dem „Dolberg-Erlebnis“ auch Donnerstagabend leben könnte

Ansonsten setzt man bei den Ballwerfern aus Bösperde natürlich auf die mannschaftliche Geschlossenheit. So hat man alle anderen Dinge dem heutigen Spiel untergeordnet. „Ich bin überzeugt, dass wir supergut vorbereitet sind“, sagt Max Wergen. Allerdings verschweigt der Bösperder Coach nicht, dass er froh ist wenn die Anspannung von allen abfallen wird. „Es ist nun mal so, dass dieses Spiel im Moment ganz oben auf der Tagesordnung steht“, sagt Max Wergen.

Die Sporthalle der Nikolaus-Groß-Schule an der Bahnhofstraße in Bösperde steht Donnerstag vor einem der wichtigsten Tage in ihrer Geschichte. Jetzt heißt es Daumen drücken für die DJK. Denn der Handball-Landesliga würde ohne die DJK Bösperde schon etwas fehlen.

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