Fußball

Kreis-Schiedsrichter-Ausschuss sprüht vor Tatendrang

Der Schiedsrichterausschuss des Fußball-Kreises Iserlohn steckt mitten in seiner Arbeit. Das Team ist inzwischen komplett.  

Der Schiedsrichterausschuss des Fußball-Kreises Iserlohn steckt mitten in seiner Arbeit. Das Team ist inzwischen komplett.  

Foto: FLVW Iserlohn/Dirk Sodenkamp

Menden.   Neue Ideen und den Nachwuchs noch stärker fördern: Der Schiedsrichter-Ausschuss des Fußball-Kreises Iserlohn sprüht vor Tatendrang.

Der Schiedsrichterausschuss des Fußball-Kreises Iserlohn steckt mitten in seiner Arbeit und sprüht vor Tatendrang.

Anfang April wurde Lars Lehmann (35, SC Hennen) als Vorsitzender der heimischen Fußballschiedsrichter (VKSA) beim FLVW-Kreistag in Iserlohn bestätigt. Im Nachgang benannte er sein Team aus weiteren sieben Schiedsrichtern, die ihn bei der Arbeit unterstützen sollen. Konkret sind dies: Vize-VKSA wurde Regionalligaschiedsrichter Julian Engelmann (26, SF Sümmern). Engelmann folgt dem bundesligaerfahrenen Florian Steuer

(38), der aus beruflichen Gründen für eine weitere Amtszeit nicht zur Verfügung stand. Lehrwart im heimischen Kreis bleibt der erfahrene Dirk Schmale (48, Borussia Dröschede). Zu Beisitzern mit unterschiedlichen Aufgaben wurden Christian Krause (30, Ansetzungen, FC Iserlohn), Philipp Quäschling (33, Organisation, SG Hemer), André Schweins (51, Coaching, BSV Lendringsen), Jörn Schäfer (27, Nachwuchskonzept, SF Sümmern) und Dirk Sodenkamp (43, Öffentlichkeitsarbeit, BSV Menden) berufen. „Das sind kompetente und teamfähige Schiedsrichter. Gemeinsam werden wir das Schiedsrichterwesen im Kreis ins nächste Jahrzehnt führen“, blickte Lars Lehmann auf die Amtsperiode von 2019 bis 2022 voraus.

Die Arbeit nahm der neue Kreisschiedsrichterausschuss im Restaurant „Haus Dröge“ auf. Es wurden zunächst die Arbeitsbereiche verteilt, Termine festgezurrt und einige Themen andiskutiert. Sowohl die Konzeption für die Anwärterlehrgänge soll in der kommenden Amtszeit einer gründlichen Überarbeitung unterzogen werden als auch die Betreuung und Begleitung von Jungschiedsrichtern. „Wir verlieren zu viele junge Schiedsrichter nach den ersten Spielen. Das muss sich ändern und dafür müssen wir bessere Rahmenbedingungen haben“, so Lars Lehmann. Der Kreis verfüge, so der Schiri-Chef, über zahlreiche Schiedsrichter, die höherklassig unterwegs seien und auch dies müsse für den Nachwuchs spürbarer und erlebbarer werden. „Das wird nicht mit einem Knall verbessert werden können, sondern bedarf eines Prozesses, den wir nun anschieben werden“, betonte der 35-jährige Bankkaufmann. Die nächste Sitzung des Kreisschiedsrichterausschusses findet bereits Ende Juni statt.

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