Fußball-Bezirksliga

Langenholthausen muss auf Naturrasenplatz die Balance finden

Und ab geht die Post: Dominik Guntermann vom TuS Langenholthausen (rechts, hier im Heimspiel gegen Herdringen) hofft am Sonntag gegen den FSV Wünnenberg/Leiberg auf den nächsten Sieg.

Und ab geht die Post: Dominik Guntermann vom TuS Langenholthausen (rechts, hier im Heimspiel gegen Herdringen) hofft am Sonntag gegen den FSV Wünnenberg/Leiberg auf den nächsten Sieg.

Foto: Dietmar Reker

Langenholthausen.   „Wir sind sehr heimstark und spielen auf einem tiefen Boden“, plant FSV-Trainer Christian Nolte, Langenholthausens Serie reißen zu lassen.

Sie wandeln auf den Spuren der Sportfreunde Hüingsen. Die Bezirksliga-Fußballer aus der „Republik“ haben am zurückliegenden Donnerstag ihre Visitenkarte beim FSV Wünnenberg/Leiberg abgegeben. 1:1 (0:0) hieß es nach 90 Minuten. Jetzt tritt der TuS Langenholthausen die Tour in das Aatalstadion an. Der Anpfiff erfolgt am Sonntag um 15 Uhr.

Der Tabellenführer kann dabei zumindest im Hinblick auf die Platzverhältnisse von den jüngsten Erfahrungswerten der Sportfreunde profitieren. Denn das Team aus Hüingsen hatte im Nachholspiel rund eine Viertelstunde gebraucht, um sich auf die ungewohnten Platzverhältnisse einzustellen. „Der Rasenplatz war total uneben. Der Ball ist immer wieder versprungen“, erläuterte Manni Mösta die Rahmenbedingungen. Das wird eine Herausforderung für den souveränen Tabellenführer aus Langenholthausen, der in der Düsterloh-Arena auf einem Kunstrasenplatz trainiert.

Heimstärke und tiefer Boden

Und genau auf diesen Faktor setzt Christian Nolte, bis zum Saisonende noch Trainer des FSV Wünnenberg/Leiberg und in der neuen Serie Coach des Liga-Konkurrenten VfB Marsberg, in seinen Überlegungen. „Wir sind

sehr heimstark und spielen aufgrund des aktuellen Wetters auf einem tiefen Boden“, führte Christian Nolte aus. Für ihn ist die Zeit gekommen, dass die „überragende und einmalige Serie“ des TuS Langenholthausen von 19 Siegen in 19 Spielen gestoppt wird. „Irgendwann reißt jede Serie. Ich habe große Hoffnungen, dass dies am Sonntag der Fall sein wird“, zeigt sich Christian Nolte kämpferisch. Doch er weiß auch, dass die Rahmenbedingungen dazu stimmig sein müssen. „Mit einer Leistung wie gegen Hüingsen kommen wir für einen Sieg nicht in Frage. Wir müssen uns in allen Mannschaftsteilen steigern“, machte Christian Nolte deutlich. Die Hoffnungen ruhen dabei auf Max Ernst, Max Hesse, Christian Truskawa und Julian Blome, die gegen Hüingsen aufgrund eines grippalen Infekts fehlten und gegen Langenholthausen möglichst wieder auflaufen sollen. „Das ist kein Taktieren. Ich hoffe, dass ich 13 bis 14 Spieler zur Verfügung haben werde“, fügte Christian Nolte an. Fehlen werden bei den Gastgebern die Aktivposten Philipp Schmidt (Meniskusverletzung) und David Loer (Bänderverletzung).

Auf Seiten der Langenholthausener fehlen Dominik Beutler (verletzt), Gian-Marco De Luca (privat verhindert) und Julian Kellermann (beruflich verhindert). „Wir freuen uns auf das Spiel, stellen uns auf den Belag ein und wollen die nächsten drei Punkte holen“, sagte TuS-Trainer Ulli Mayer. „Im Fokus steht ein Sieg. Zu den Automatismen gehört, dass wir damit auch die Serie ausbauen“, sagte Charly Grote, 1. Vorsitzender des TuS Langenholthausen, und weiter: „Wir wollen auf jeden Fall aufsteigen. Je früher umso besser.“

Vorsprung beträgt 13 Zähler

Die Langenholthausener haben sich vor der Spielpause am Karnevals-Wochenende im Heimspiel gegen den SV Oberschledorn/Grafschaft mit 5:1 durchgesetzt. Es war der 19. Sieg im 19. Spiel. Der Vorsprung auf den Tabellenzweiten TuS Sundern beträgt augenblicklich 13 Punkte.

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