Sportpolitik

Leichtathleten freuen sich über Huckenohl-Sanierung

Die Tribüne und viele Anlagen im Huckenohl-Stadion sind inzwischen marode.

Die Tribüne und viele Anlagen im Huckenohl-Stadion sind inzwischen marode.

Foto: Martina Dinslage

Menden.   3,25 Millionen Euro bekommt die Stadt Menden für die Sanierung des Huckenohl-Stadions. Ein riesiger Betrag, der vor allem die LG Menden erfreut.

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Marode Tribüne, Löcher in der Tartanbahn, ein demolierter Diskuskäfig – das Huckenohlstadion hat schon bessere Zeiten erlebt, doch dank der Unterstützung des Bundes ist Besserung in Sicht. Eine Finanzspritze über die sich auch die Leichtathleten der LG Menden freuen.

3,25 Millionen Euro. Eine unglaubliche Zahl. Diese Summe wird in den kommenden Jahren in die Sanierung des Mendener Stadions fließen. Und das ist dringend nötig.

„Wir sind sehr glücklich, dass wir diese Fördersumme bekommen werden“, betont Christina Geiseler, Geschäftsführerin der LG Menden, die neben dem Marathonclub und dem BSV zu den Hauptnutzern des Stadions gehören. Seit Jahren können die Leichtathleten im Huckenohl keine Meisterschaften ausrichten, weil die Anlagen nicht mehr den notwendigen Anforderungen genügen.

Erster Antrag bereits 2017

„Wir haben 2017 schon einen Antrag bei der Stadt gestellt, um Mittel im Haushalt einzuplanen. Die Leichtathletikanlagen sind marode, in unserem Materialraum gab es damals einen Wasserschaden, nachdem ein Rohr geplatzt war“, erklärt Geiseler.

Im vergangenen Jahr machte die Mendenerin die Verantwortlichen bei der Stadt darauf aufmerksam, dass es die Möglichkeit gibt, Fördergelder zu beantragen. „Ich habe den Antrag der Stadt nicht gesehen, aber er muss ziemlich überzeugend gewesen sein. Da kann man der Stadt nut gratulieren“, freut sich Geiseler.

Die Fördergelder sind natürlich an Bedingungen geknüpft. So muss das Stadion behindertengerecht umgebaut werden, die Energetik verbessert werden und natürlich die Infrastruktur verbessert werden.

Neben dem Rasenplatz, der eine neue Decke bekommt und der Laufbahn müssen aus Sicht der Leichtathleten unter anderem die Hochsprunganlage und der Diskuskäfig erneuert werden. „Mit den Fördergeldern kann nun auch alles vernünftig umgesetzt werden, um die Anlage wieder in einen sehr guten Zustand zu versetzen.

Maßnahmen bis 2022 umsetzen

Gerade für die Leichtathleten war das Training in den vergangenen Jahren nicht immer einfach. „Mit diesen Bedingungen war es schwierig, sich vernünftig auf die Wettkämpfe vorzubereiten“, weiß die Geschäftsführerin der LG.

Von dem sanierten Stadion erhoffen sich die Verantwortlichen der Leichtathleten auch, wieder attraktiver für die Ausrichtung regionaler Wettkämpfe zu werden. Zuletzt wären Wettkämpfe im Huckenohl nicht mehr möglich gewesen. „Wir hätten keine Bedingungen mehr bieten können, die nötig gewesen wären, um die Ergebnisse regelgerecht aufzunehmen. Das heißt, dass erbrachte Leistungen nicht gezählt hätten“, erklärte Geiseler.

Wann die Ausschreibungen für die Arbeiten anlaufen werden, ist derzeit noch unklar. Fest steht nur, dass die Maßnahmen in einem Zeitraum von drei Jahren abgeschlossen werden sollen.

Zeit, die man angesichts der rosigen Zukunft noch abwarten kann. „Ich hätte nie für möglich gehalten, dass wir so eine hohe Summe bekommen“, sagt Geiseler.

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