Segway-Polo-WM

Mammuts werden erst im Finale gestoppt

Die Balver Mammuts verloren zwar das Endspiel gegen das Team Barbados, freuten sich aber dennoch über die Vize-Weltmeisterschaft.

Foto: Oliver Junker

Die Balver Mammuts verloren zwar das Endspiel gegen das Team Barbados, freuten sich aber dennoch über die Vize-Weltmeisterschaft. Foto: Oliver Junker

Balve.   Die Segway-Polo-WM (ISPA WOZ Challenge Cup) in Hemer war für den Veranstalter Hemer Butterflies ein voller Erfolg und an den vier Tagen gab es ein reges Zuschauerinteresse in der Overhoff-Arena am Damm. „Wir hatten schönes Wetter und haben tollen Sport gesehen, das Finale war großartig“, strahlte Carmen Ahlers mit dem ganzen Organisationsteam zurecht um die Wette. Auch die Abteilung der SG Hemer hatte sich mit großem Einsatz an diesem Event beteiligt.

Die Segway-Polo-WM (ISPA WOZ Challenge Cup) in Hemer war für den Veranstalter Hemer Butterflies ein voller Erfolg und an den vier Tagen gab es ein reges Zuschauerinteresse in der Overhoff-Arena am Damm. „Wir hatten schönes Wetter und haben tollen Sport gesehen, das Finale war großartig“, strahlte Carmen Ahlers mit dem ganzen Organisationsteam zurecht um die Wette. Auch die Abteilung der SG Hemer hatte sich mit großem Einsatz an diesem Event beteiligt.

Die Balver Mammuts haben sich die vier Tage in der Felsenmeerstadt sehr wohl gefühlt, qualifizierten sich wie 2015 in Köln (damals 1:0-Erfolg für Team Barbados) für das Endspiel, wo es zu einer Neuauflage des Finals kam. Die Mannschaft aus der Karibik sollte am Ende mit 3:1 (0:0, 2:0, 0:1, 1:0) die Nase vorn haben.

„Am Anfang hatten wir zu viel Respekt vor dem Gegner, während wir im letzten Chukka Kampfgeist zeigten und da ist auch der Ball gelaufen“, wäre der Balver Pressesprecher Martin Skiba nur allzu gerne mit dem Team im eigenen Land Weltmeister geworden, doch am Ende strahlten die Mammuts auch über den zweiten Platz.

Nach einem torlosen ersten Chukka besaß Kai vom Lehn im zweiten Abschnitt zwei Chancen zum 1:0 (10./14.), doch das Team Barbados schlug dann durch David Hatch (wurde Torschützenkönig mit 22 Treffern) eiskalt zu – 0:2 (15./16.).

Hoffnung nach Anschlusstreffer

Die Hoffnung auf eine Wende kehrte mit dem Ende des dritten Chukkas nach einem verwandelten Penalty von Kai vom Lehn (Gegner hatte zuvor das Spiel verzögert) mit dem Anschlusstor zum 1:2 zu den Mammuts zurück (24.). In den letzten acht Minuten machte dann aber erneut David Hatch für das Team Barbados alles klar (26.).

Zuvor hatten die Balver Mammuts mit einem knappen 1:0 (1:0, 0:0, 0:0, 0:0)-Erfolg gegen die Blade Pirates (Solingen) das Ticket für das Finale gezogen. Das entscheidende Tor erzielte Dirk Motejat in der siebten Minute, nachdem er den Ball im linken Eck versenkte.

Zwar waren die Blade Pirates um den Ausgleich bemüht, jedoch ließ die Balver Abwehr bis zum Ende des Spiels nicht viel zu. Der Kontrahent versuchte dann aus der Distanz zum Erfolg zu kommen, doch das sollte auch nicht gelingen. „Es war ein schwieriges Spiel, aber wir haben in der Abwehr gut gearbeitet“, fand Martin Skiba.

Im Viertelfinale ließen die Balver beim deutlichen 5:1 (2:1, 2:0, 1:0, 0:0)-Erfolg gegen die Vineyard Devils (Österreich) nichts anbrennen. Kai vom Lehm und Wolfgang Werth sorgten für das 2:0 (4./5.), aber das Team aus der Alpenrepublik blieb dran (2:1/7.).

Der Vizeweltmeister antwortete vorentscheidend durch Wolfgang Werth sowie Kai vom Lehn (10./13.), während erneut Wolfgang Werth den Schlusspunkt setzte (18.). „Wir haben mit vollen Einsatz agiert und perfekte Spielzüge gezeigt“, freute sich Martin Skiba.

In der Vorrundengruppe A setzten sich die Balver Mammuts als Gruppensieger ungeschlagen mit fünf Siegen (15 Punkte) durch, kassierten hier nur drei Gegentore (14:3). Zum Abschluss der Vorrunde gewannen die Balver mit 3:0 (0:0, 3:0, 0:0, 0:0) das Derby gegen die Hemer Butterflies (Tore: Wolfgang Werth, 1:0 und 2:0, Mark Dyckmanns/3:0).

Vergebener Penalty

Im letzten Chukka setzte Kapitän Kai vom Lehn noch einen Penalty über das Tor, das fiel aber nicht ins Gewicht. „Wir haben die volle Punktzahl erreicht. Sicher hätte das Torverhältnis besser sein können, aber wir wollen nicht klagen, da sind wir zufrieden“, resümierte Balves Pressesprecher Martin Skiba.

Die anderen Vorrundenspiele endeten wie folgt (Donnerstag): 2:0 gegen die Vineyard Devils (Österreich), 2:1 gegen die Blade Dragons (Solingen). Tore: Wolfgang Werth (2) sowie Kai vom Lehn (Kapitän) und Mark Dyckmanns (beide jeweils 1).

Am Freitag besiegten die Balver mit 3:2 das Team Cornwall Segwaypolo, kassierten nach einer 2:0-Führung durch ein unglückliches abgefälschtes Eigentor von Mark Dyckmanns den Anschlusstreffer. Die Engländer glichen sogar zum 2:2 aus, ehe 20 Sekunden vor dem Ende Mark Dyckmanns den 3:2-Siegtreffer erzielte. Desweiteren trafen Martin Skiba sowie Kai vom Lehn. Zum Abschluss des zweiten Turniertages gab es ein ungefährdetes 4:0 gegen die American Eagles (Tore: Kai vom Lehn 2, Dirk Motejat, Martin Skiba, beide jeweils 1).

Balver Mammuts (Tore gesamt): Dirk Fleischer (TW); Kai vom Lehn (Kapitän, 7/einen Penalty), Dirk Motejat (2), Mark Dyckmanns (3), Wolfgang Werth (7), Martin Skiba (2), Claudia vom Lehn.

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