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MC Menden: So bleiben Läufer auch im Winter mental stark

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Verena Walter ist Triathletin im Marathon-Club Menden

Verena Walter ist Triathletin im Marathon-Club Menden

Foto: JORICS, Jörg Riese

Menden.  In der kalten Jahreszeit fällt vielen Läufern das Training schwer. Triathletin Verena Walter weiß, wie man den inneren Schweinehunde besiegt.

Nachdem Verena Walter am vergangenen Wochenende den Ironman 70.3. in Israel erfolgreich beenden konnte, stehen für sie nur noch wenige Wettkämpfe auf dem Programm, bevor es für sie in Deutschland in die Off-Season geht. Für die Triathletin des Marathon-Club Menden ist es, obwohl sie Profisportlerin ist, auch häufiger ein Problem im mentalen Bereich während des Laufens, Radfahrens oder Schwimmens stark zu bleiben. Vor allem wenn in den aktuellen Wintermonaten das Wetter nass, kalt und dunkel ist. Doch sie hat Methoden, wie sie es schafft, trotz der Widerstände ihr Trainingspensum regelmäßig abzuspulen.

„Das Laufen im Dunkeln versuche ich schon weitestgehend zu vermeiden, weil es dort einfach zu viele Möglichkeiten und Gefahren gibt, sich zu vertreten und umzuknicken. Was ich dagegen spannend finde, ist das Radfahren im Dunkeln. Da habe ich auch eine super Lampe an meinem Bike, die sehr hell ist und mit der ich auch von allen anderen Menschen gesehen werde. Das macht dann auch wirklich Spaß“, erklärt die 41-Jährige. Dabei bevorzugt sie aus Sicherheitsgründen aber das Mountainbike gegenüber dem Rennrad. Als Triathletin muss Verena Walter sowohl im Schwimmen, Radfahren als auch Laufen lange Distanzen zurücklegen. Sie weiß genau, dass das auf der reinen Motivationsebene nicht immer ganz leicht ist, über lange Zeiträume den Fokus zu behalten.

Grundlagentraining im Winter

„Die Motivation ist im Winter schon etwas weniger als im Sommer. Aber klar ist eben auch, dass wenn jemand im Sommer richtig Spaß haben will, im Winter richtig Gas geben muss“, sagt Verena Walter über ihre Grundeinstellung zum Wintertraining. „Denn wann man faul ist, muss man ja quasi wieder von vorne anfangen. Und das ist meine Hauptmotivation, um immer dabei zu bleiben. Vor allem mag ich das Gefühl, wenn ich meinen inneren Schweinehund besiegt habe und am Ende das Tages mein Tagesziel erreicht habe.“

Doch auch bei ihr spielt der Respekt, gerade vor der Marathon-Strecke innerhalb des Triathlons, eine zentrale Rolle. „Manchmal kann ich mir vorher gar nicht vorstellen, wie ich es schaffen soll, so lange zu laufen, wenn ich schon geschwommen und Rad gefahren bin“, erklärt die MCM-Athletin. Doch meistens kann sie das dann ausblenden.

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