Fitness

MC Menden: So klappt es mit dem Mentaltraining richtig

| Lesedauer: 2 Minuten
Christian Apprecht ist C-Trainer beim Marathon-Club Menden und hat eine Ausbildung im Mentaltraining.

Christian Apprecht ist C-Trainer beim Marathon-Club Menden und hat eine Ausbildung im Mentaltraining.

Foto: Eberhard Tripp / WP

Menden.  Für Christian Apprecht, C-Trainer beim Marathon-Club Menden, ist die mentale Stärke im Sport elementar. Mit diesen Tipps funktioniert es.

Mentaltraining. Jeder ist irgendwo mal über diesen Begriff gestolpert. Der ein oder andere kann sich sogar etwas darunter vorstellen. Ich möchte Dir heute zwei praktische Tipps geben, die Dir systematisch helfen, mentale Stärke zu entwickeln. Das Praktische beim Mentaltraining ist, dass es Dir in allen Bereichen weiterhilft – ganz egal ob im sportlichen, beruflichen oder im ganz privaten Rahmen.

Der konzentrierte Lifestyle

„Ich habe keine Zeit dafür“, ist eine Aussage, die hier nicht zählt. Du gehörst zu den 68 Prozent, die mit dem Auto zur Arbeit fahren? Dann versuch doch mal schneller als Dein Nebenmann an der Ampel loszufahren. Verwechsele das aber bitte nicht mit einem öffentlichen Aufruf zu Drag-Races. Was passiert dabei? Richtig. Du musst Dich konzentrieren. Was bringt Dir das, fragst Du Dich? Zum einen muss die graue Masse im Schädel arbeiten. Zum anderen erhöhst Du die Fähigkeit, Dich auf eine Sache zu konzentrieren. Das kannst Du auch auf andere Bereiche ummünzen und wirst indirekt leistungsstärker.

Wie geht das noch? Abends putzen wir uns alle im Halbschlaf ohne nachzudenken die Zähne. Wer hat sich dabei mal auf ein Bein gestellt und vielleicht sogar die Augen geschlossen? Wer hat beim Essen Messer und Gabel vertauscht oder hat den Löffel mal von der linken Hand führen lassen? Probiere es selbst und lass dir ganz eigene Sachen einfallen – Hauptsache nicht normal.

Die Macht der Gedanken

60.000 Gedanken hast Du am Tag. Gedanken haben die Macht, auf das gesamte „System Mensch“ einzuwirken. Das betrifft die Motivation, Gefühle und das Verhalten. Egal was Du machst, stell Dir ab und zu die Frage: „Sind meine Gedanken gerade zielführend?“ Wenn dein Training gerade anstrengend ist und Du Dir Gedanken darum machst, wie schwer das doch alles ist und ob das alles Sinn macht, möchte ich, dass Du überlegst, was dieser Gedanke gerade mit Dir macht. Ich kann Dir mit Sicherheit sagen: Er steigert weder Deine Motivation, noch mobilisiert er Kraftreserven.

Egal was Du also tust, versuche Deine Gedanken mit einer positiven Grundeinstellung in der Gegenwart zu belassen. Nur dort bringen sie Dich weiter. Achte dabei aber auch darauf, anspornende Gedanken nicht zu nutzen, um Schmerzen kleinzureden. Ich wünsche Dir viel Spaß beim Ausprobieren!

Mehr Artikel aus dieser Rubrik gibt's hier: Menden

Leserkommentare (0) Kommentar schreiben