Handball

Mendener Damen sind Außenseiter in Königsborn

Gastspiel in Königsborn: Die Oberliga-Handballerinnen der SG Menden Sauerland haben das Hinspiel (Szene) schon mit 23:33 verloren.

Gastspiel in Königsborn: Die Oberliga-Handballerinnen der SG Menden Sauerland haben das Hinspiel (Szene) schon mit 23:33 verloren.

Foto: Martina Dinslage

Menden.   Pannen-Pause beendet: Die „Wölfinnen“ sind am Samstag, 9. Februar, um 19.15 Uhr beim Tabellenzweiten Königsborner SV zu Gast.

Die Oberliga-Handballerinnen der SG Menden Sauerland greifen wieder ins Geschehen ein. Nachdem am vergangenen Spieltag technische Probleme für den Ausfall des Heimspiels gegen Recklinghausen sorgten, geht es diesmal auf Reisen. Die „Wölfinnen“ sind am Samstag um 19.15 Uhr beim Tabellenzweiten Königsborner SV zu Gast.

Nicht nur auf den Papier eine wohl unlösbare Aufgabe. „Das ist eindeutig eine Nummer zu groß“, zeigt Andre Julius, Damenwart der SG, großen Respekt vor dem Gegner. Verständlich, denn vor Jahresfrist sorgten die meisten Spielerinnen des morgigen Gegners als Drittliga-Team der SG für Furore, ehe dann im Sommer die Trennung kam. „Doch das ist Geschichte und darf für uns einfach kein Thema sein“, möchte Andre Julius die Partie in der Kreissporthalle in Unna wie jede andere angehen. Auch wenn auf der Gegenseite mit den Sarah Ebel, Lisa Gerbe, Maike Benden bekannte Gesichter stehen. Dass man bei den „Wölfen“ einen Schlussstrich unter die Vergangenheit gezogen hat, zeigt eine Randgeschichte. So hat man vor wenigen Tagen die noch vorliegenden Spielerpässe von Ann Kathrin Stratmann und Kathrin Baer an die Passstelle zurückgesandt hat. „Die waren bisher noch nie angefordert worden“, erzählt Julius. Dem Vernehmen nach will Ann Kathrin Stratmann kein Handball mehr spielen und sich dem Marathonlauf widmen

Kader ist geschrumpft

Die „Wölfinnen“ haben die Zwangspause am vergangenen Wochenende genutzt, um im Training noch einigen Boden gutmachen zu können. Doch letztlich wird es darauf ankommen, wie der geschrumpfte Kader der SG gegen einen Titelkandidaten mithalten kann. „Wir müssen halt versuchen, das Beste daraus zu machen“, sagt Andre Julius.

Die notwendigen Punkte für den Klassenerhalt müssen in anderen Spielen her. Aktuell würde der elfte Tabellenplatz für den Klassenerhalt reichen. Doch leider stehen ja noch Spiele an.

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