Balve Optimum

Mit Titanic-Auftritt in die USA

Starke Nummer: Das Voltegier-Duo Jolina Ossenberg-Engels und Timo Gerdes vom RV Altena überzeugte mit einem begeisternden Auftritt.

Starke Nummer: Das Voltegier-Duo Jolina Ossenberg-Engels und Timo Gerdes vom RV Altena überzeugte mit einem begeisternden Auftritt.

Foto: Petra Reker

Balve.   Jolina Ossenberg-Engels und Timo Gerdes vom RV Altena überzeugten beim Balve Optimum mit ihrem Voltigier-Auftritt.

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„Die Generalprobe ist geglückt.“ So kurz und knapp kann man den gelungenen Auftritt des Voltigierduos Jolina Ossenberg-Engels und Timo Gerdes als gelungen bezeichnen. Bei den Deutschen Meisterschaften auf Schloss Wocklum in Balve zeigte die beiden ihre überarbeitete Vorführung vor dem Publikum im Dressurviereck als Shownummer.

Ganz wichtig für sie: Die Voltigier-Weltmeisterschaften im amerikanischen Tryon im September. Aber bis dahin ist es noch ein langer, steiniger Weg. „Die Weichen werden erst im Juli beim CHIO in Aachen gestellt“, weiß Jolina Ossenberg-Engels.

Ihr Thema beim Voltigieren: Titanic. Dazu muss nicht nur die Choreografie, sondern auch die Musik stimmen. „Wir wollen so nah wie möglich am Original sein. In Balve haben wir noch einige Elemente erneuert beziehungsweise ergänzt“ so Jolina Ossenberg-Engels.

Damit alles so klappt, wie sich das Duo aus der Lennestadt vorstellt, ist weiterhin hartes Training von Nöten. Jeden Trag. Neben dem Ausdruck und der Athletik gehört selbstverständlich auch Krafttraining dazu. Ihr Trainer ist der bekannte ehemalige Voltigierer und mehrmalige Welt-, Europa- und Deutsche Meister Kai Vorberg.

Zurzeit stehen die beiden Altenaer mit ihrem Pferd Caram OE und ihrer Mutter Claudia als Longenführerin auf der Longlist für die WM. „Die wichtigen Stationen kommen jetzt noch“ so die Altenaerin, die schon mehrfache Märkische Meisterin war.

Krumke und Aachen sind wichtig

In Krumke (Sachsen-Anhalt) und auf dem CHIO in Aachen werden die Karten für die Weltmeisterschaft dann endgültig vergeben. „Punkten können wir im athletischen Voltigieren, in der Harmonie und im Ausdruck“, sagt Jolina Ossenberg-Engels.

In diesem Jahr sindsie schon auf den Turnieren in Leipzig, Offenburg, Dortmund, Ermelo (Niederlande) und über Pfingsten in Wiesbaden erfolgreich am Start gewesen.

Die 21-jährige Psychologie-Studentin, die seit dem sechsten Lebensjahr dem Voltigieren eng verbunden ist, reitet auch noch nebenher Springturniere. „Aber auch unser Volti-Pferd Caram wird täglich dressurmäßig trainiert. So bildet sich eine optimale Rückenmuskulatur, die wichtig im Voltigieren ist., sagt Jolina Ossenberg-Engels und gibt einen Einblick in die Trainingsarbeit.

Balve gibt Hoffnung

Nach dem gelungenen Auftritt in Balve ist sie guter Hoffnung, dass es mit einem Ticket für Amerika klappt. Aber sie weiß auch: „Es wird sehr schwer, dieses zu erreichen.“

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