Geflüster

Obmann Gregor Schoof steht in Halingen auf der Ausfallliste

Zwangspause: Gregor Schoof (links), Obmann des TV Westfalia Halingen, muss nach einer Hüftoperation pausieren. Die Aufnahme zeigt ihn mit Trainer Jörg Walter (Mitte) und Geschäftsführer Christoph Gutzeit.

Zwangspause: Gregor Schoof (links), Obmann des TV Westfalia Halingen, muss nach einer Hüftoperation pausieren. Die Aufnahme zeigt ihn mit Trainer Jörg Walter (Mitte) und Geschäftsführer Christoph Gutzeit.

Foto: Yasser Aboshaeer

Menden.   Ohne Gregor Schoof kann man sich den Handball-Verbandsligisten aus Halingen gar nicht vorstellen. Das Urgestein muss jetzt eine Pause einlegen.

Er ist schon ein Stück „Westfalia“. Ohne Gregor Schoof kann man sich die erste Mannschaft des Handball-Verbandsligisten TV Westfalia Halingen gar nicht vorstellen. Doch im Moment müssen die Ballwerfer aus dem früheren Meisterdorf ohne ihren Obmann auskommen.

Denn der unterzog sich in der vergangenen Woche einer schon länger anstehenden Hüftoperation. Und so konnte er am vergangenen Samstag die Niederlage bei Westfalia Hombruch nicht wie gewohnt von der Ersatzbank aus verfolgen. Doch natürlich war er über das Geschehen jederzeit auf dem laufenden. Ehefrau Gundula - die am Samstag natürlich als Zeitnehmerin im Einsatz war - informierte ihren Gatten über das Geschehen. Die WP-Sportredaktion wünscht eine gute Besserung.

Es wird wahrscheinlich noch einige Zeit dauern, bis Gregor Schoof zur Mannschaft zurückgekehrt. Vielleicht gelingt dem Team aus der Mehrzweckhalle bis dahin noch ein Befreiungsschlag im Abstiegskampf. Nicht nur Gregor Schoof hätte da nichts gegen einzuwenden. Zumal der Halinger sich zum Ende der Saison aus der ersten Reihe der Verantwortung zurückziehen will. „Er möchte nicht mit einem Abstieg aufhören“, verrät Gundula Schoof einen ganz speziellen Wunsch ihres Mannes. Jetzt liegt es an den Handballern, ihrem Obmann einen würdigen Abschied zu bereiten.

Chefcoach muss das Bett hüten

Ohne ihren Chef waren am Sonntag auch die Fußballer des VfL Platte Heide unterwegs. Trainer Petros Tsamatos musste mit einer Magen- und Darmerkrankung das Bett hüten. Sein Trainer-Partner Marcel Brünnel betreute das Team bei der Partie gegen den SC Hennen und hielt den guten Petros über den Spielverlauf auf dem Laufenden. Doch irgendwie schien der verhinderte Trainer geahnt zu haben, dass sein Team diesmal leer ausgehen würde. „Mir war klar, dass wir irgendwann mal wieder mit dem Verlieren an der Reihe sind“, so der Platte Heider Coach. Zumal das Glück den VfL auch verlassen hatte. Der Siegtreffer fiel in der Nachspielzeit.

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