Balve Optimum

„Püppi“ Kruse gelingt fehlerfreier Ritt zum Auftakt

Elisabeth Kruse (RV Balve) gelingt  mit Spimex ein fehlerfreier Ritt.

Elisabeth Kruse (RV Balve) gelingt mit Spimex ein fehlerfreier Ritt.

Foto: Dietmar Reker

Balve.   Was für ein Auftakt für die Lokalmatadorin: Elisabeth „Püppi“ Kruse landet auf Spimex direkt in den Top 10.

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Nach der ersten Wertungsprüfung zur Deutschen Meisterschaft bei den Springreiterinnen liegt das Feld dicht beisammen. 44 Starter gingen am Anfang in den Parcours. Zehn Paare blieben fehlerfrei und somit für die Deutschen Meisterschaften punktgleich auf Rang eins, da die Zeit für das Championat keine Rolle spielte.

Ausnahmestute geschont

Den Sieg im Springen der Klasse S*** ging an ihrem 35. Geburtstag an Julie Mynou Diederichsmeier aus Dallgow auf ihrem 13-jähigen Wallach Carlucci. Sie überquerte die Ziellinie fehlerfrei in 76,59 Sekunden. Ganz knapp dahinter platzierte sich die amtierende Weltmeisterin und ehemalige Deutsche Meisterin von 2017 Simone Blum.

Die Amazone aus dem bayerischen Zolling ritt allerdings nicht ihr Pferd Alice. Diese Ausnahmestute wird geschont und soll nächste Woche im Nationenpreis eingesetzt werden. Die 30-jährige setzt in diesem Jahr auf den neunjährigen Wallach DSP Cool Hill. Mit ihm war sie im vergangenen Jahr auch schon in Weltcupspringen unterwegs.

Natürlich sind Pferd Alice und Reiterin Simone Blum auch sichere Kandidaten für Europameisterschaften in Rotterdam Ende August. Den dritten Rang bei dem Springen der schweren Klasse belegte Sophie Hinners aus Sittensen auf dem Hannoveraner Vittorio.

Millisekunden auseinander

Auch für die heimischen Springreiter verlief der Auftakt zur Deutschen Meisterschaft verheißungsvoll. Elisabeth „Püppi“ Kruse aus Balve kam ohne Abwurf durch den Parcours und wurde aufgrund der Zeit von 77,93 Sekunden Fünfte. Einen Rang dahinter kam die Voßwinklerin Kathrin Müller auf ihrem Wallach Conan. Ihre Zeit betrug 78,69 Sekunden.

Für beide Reiterinnen war es ein toller Auftakt. Aufgrund ihrer fehlerfreien Runden sind sie nun mit den anderen Reiterinnen auf Platz eins, was eine gute Ausgangsposition für das heutige Springen bedeutet. „Ich bin besonders glücklich über meinen guten Ritt“, sagt Kruse.

Erst in diesem Jahr hatte sie sich „ihre Platten“ aus dem Arm operativ entfernen lassen. In ihrer Vorbereitungszeit für die Deutschen Meisterschaften besuchte sie einige Turniere und kam mit guten Platzierungen nach Hause.

Nagel-Thornau bleibt ebenfalls fehlerfrei

Die dritte im Bunde aus heimischer Sicht war Sarah Nagel-Tornau aus Attendorn-Repetal. Auf ihrem braunen Carouge kam die 30-jährige ebenfalls ohne Fehlerpunkte in die nächste Runde.

Acht weitere Paare hatten lediglich einen Fehlerpunkt für Zeitüberschreitung. Auch sie haben damit noch Chancen auf den Deutschen Meistertitel. Unter ihnen noch einmal Sarah Nagel-Tornau mit ihrem Zweitpferd Barbou de Ruet.

Der Samstag verspricht Spannung pur. Um 14.15 Uhr gehen die besten Reiterinnen Deutschlands in das finale S*** Springen mit zwei Runden. Im zweiten Durchgang gibt es einen anderen Parcours als im ersten Springen.

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