SG Menden Sauerland

Rückraumshooter Matthias Zimny im Interview nach der Saison

Sieht er die Lücke, ist er nicht mehr zu stoppen: Matthias Zimny, 20-jähriger Linkshänder der SG Menden Sauerland, setzt sich hier gegen die Abwehrspieler der SG VTB Altjührden durch. Der Student erzielt in der abgelaufenen Saison insgesamt 111 Tore.  

Sieht er die Lücke, ist er nicht mehr zu stoppen: Matthias Zimny, 20-jähriger Linkshänder der SG Menden Sauerland, setzt sich hier gegen die Abwehrspieler der SG VTB Altjührden durch. Der Student erzielt in der abgelaufenen Saison insgesamt 111 Tore.  

Foto: Dietmar Reker

Menden.   „Die Leistung des Teams war in vielen Spielen einfach sensationell“, sagt Matthias Zimny vom Handball-Drittligisten aus Menden im Interview.

Wenn in Zukunft einmal im Archiv der SG Menden Sauerland die Drittliga-Saison 2018/2019 geblättert wird, dürfte es vermutlich auch ein Kapitel über Matthias Zimny geben. Für viele heimische Handballfreunde war der Rückraumshooter so etwas wie der Spieler der Saison. Wir haben mit dem Linkshänder unmittelbar nach dem letzten Saisonspiel (32:36 beim Leichlinger TV) gesprochen und unter anderem nachgefragt, wie er das zurückliegenden Meisterschaftsjahr erlebt hat und wie er seine persönliche Leistung einschätzt.

Hallo Herr Zimny! Für viele Fans der „Wölfe“ sind Sie so etwas wie der Spieler der Saison bei den Handballern. Was sagen sie dazu?

Matthias Zimny: Ganz einfach: Danke schön. Doch ich sehe mich nicht als der Einzelne, der dafür verantwortlich ist, dass wir den Klassenerhalt geschafft haben. Das war für mich die Leistung unserer ganzen Mannschaft. Das war in vielen Spielen einfach sensationell. Aber da ist noch Luft nach oben.

Haben Sie damit gerechnet, dass Sie in der abgelaufenen Saison so viele Spielanteile bekommen haben?

Nein, auf keinen Fall. Ich war ja als zweiter Mann hinter Felix Thier vorgesehen. Felix hatte dann ja leider seine schwere Verletzung und fiel

die komplette Saison aus. Ich habe leider von seinem Pech profitiert. Und das finde ich nicht gerade schön. Ich hoffe, dass wir im kommenden Spieljahr beide zusammen auflaufen können.

Was war für sie das wichtigste Spiel in dieser Saison?

Auch da sehe ich das aus dem Blickwinkel unserer Mannschaft. Enorm wichtig waren sicherlich die Auswärtserfolge gegen Lemgo und Altjührden. Aber auch das gewonnene Kreisderby gegen den TuS Volmetal war für unsere Mannschaft wichtig. Leider lag ich an dem Tag krank im Bett.

In der Saison 2017/2018 waren Sie in erster Linie noch für das Landesliga-Team der „Wölfe“ im Einsatz. Eine Spielzeit danach Stammspieler in der Dritten Liga. Wo ist der Unterschied?

In der Dritten Liga wird deutlich schneller gespielt. Das Spiel ist einfach kräftezehrender. Ich würde sagen, dass in der Dritten Liga der Handball richtig gelebt wird.

Aus der Landesliga in Hohenlimburg über die Landesliga bei den „Wölfen“ in die Dritte Liga. Wie wird es weiter gehen?

Ich bin im Moment sehr glücklich, dass ich für die „Wölfe“ spielen kann und jetzt schon sehr neugierig auf die kommende Saison mit unserer Mannschaft. Die Saison hat gezeigt, dass es noch einiges zu verbessern gibt. Es wäre doch schön, wenn uns nächstes Jahr der Klassenerhalt noch ein Stück früher gelingen würde.

Wie geht es jetzt weiter?

Zunächst noch einmal ein großes Dankeschön an alle, die uns während der Meisterschaftsspiele so toll unterstützt haben. Ob es die Betreuer oder das Funktionsteam waren oder unsere Trommler. Das war einfach sensationell. Jetzt gibt es erst mal eine Pause, um die letzten Verletzungen und Blessuren auszukurieren. Und im Juni wartet dann ja wieder Hans-Jürgen Kasselmann auf uns (lacht). Die Vorbereitung beginnt.

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