Fußball-Bezirksliga

SF Hüingsen kassieren zu viele einfache Gegentreffer

Kompakte Gegenwehr: Die Sportfreunde Hüingsen haben gegen den FSV Gevelsberg einen schweren Stand.

Kompakte Gegenwehr: Die Sportfreunde Hüingsen haben gegen den FSV Gevelsberg einen schweren Stand.

Foto: Dietmar Reker

Menden.  Es will einfach nicht so richtig laufen bei den Fußballern der Sportfreunden Hüingsen. So ist das Heimspiel gegen Gevelsberg gelaufen.

Es will einfach nicht so richtig laufen bei den Fußballern der Sportfreunden Hüingsen. Der Bezirksligist kassierte gestern eine deutliche 2:5 (0:3)-Niederlage gegen den FSV Gevelsberg. Der übernahm mit diesen Sieg sogar die Tabellenführung in der Staffel 6, denn der bisherige Spitzenreiter Deilinghofen/Sundwig kam gegen die TSK Hohenlimburg über ein torloses Remis nicht hinaus.

„Sicherlich ist das eine gute Mannschaft. Aber auch gegen die war etwas möglich. Doch wir kriegen einfach zu viele einfache Gegentreffer“, haderte SF-Trainer Giancarlo Fiore einmal mehr mit der Defensivleistung seiner Mannschaft. Denn die stellte sich gegen die Kicker aus dem Ennepe-Ruhr-Kreis doch äußerst naiv an.

Gastgeschenke verteilt

Als Beispiel kann da der erste Gegentreffer dienen, als man die Kunststoffkugel nicht aus der eigenen Abwehr bekam und Gevelsberg für dieses frühe Gastgeschenk in der ersten Spielminute artig bedankte. Und das sollte nicht das einzigste Gastgeschenk bleiben. „Unsere Fehler werden gleich immer mit Gegentoren bestraft. Das ist schon bitter“, musste „Django“ Fiore und der Hüingser Anhang mit ansehen, wie bereits zur Pause die Partie entschieden schien.

Die FSV-Kicker Kulpmann und Schoger sorgten in der 31. Minute und 41. Minute für die Gegentreffer zwei und drei. „Dass Fehler gemacht werden, ist doch normal und gerade die Patzer unser jungen Leute tun weh. Aber sie lernen noch“, will Fiore aufgrund der Gegentreffer nicht alles umwerfen.

„Gegen Gevelsberg muss man allerdings sagen, dass wir gerade in der ersten Halbzeit zu wenig nach vorne getan haben. Da wäre mehr möglich gewesen“, so der Hüingser Trainer.

Tadellose Leistung trotz der Nackenschläge

Seine Mannschaft zeigte trotz der Nackenschläge in der ersten Spielhälfte eine tadellose Einstellung. Denn man ließ sich nicht hängen und suchte gegen den Aufstiegskandidaten mutig den Weg nach vorne. Dieses wurde bereits zwei Minuten nach dem Seitenwechsel belohnt. Brian Ruck bringt die Sportfreunde wieder ins Spiel zurück (47.). Als dann in der 66. Minute Sascha Barnefske zum 2:3 verkürzte, schien auf einmal die Wende möglich. „Da war noch etwas drin für uns“, hoffte Giancarlo Fiore auf einen Neustart dere Partie.

Doch es sollte anders kommen. „Wir waren dann defensiv wieder zu naiv“, haderte der Hüingser Trainer mit der nicht enden wollenden Zahl an Abwehrfehlern. Die Gäste ließen sich da nicht lange bitten und stockten ihr Trefferkonto durch Schoger (76.) und Sow (89.) weiter auf. „Das ist einfach schon bitter, denn Gevelsberg ist schon ein Gegner, mit dem man mithalten kann“, mochte Fiore trotz der deutlichen Niederlage nicht vor Ehrfurcht vor dem neuen Tabellenführer zerfließen.

Sein Team hat sich dagegen in den unteren Regionen der Liga festgesetzt. „Und das kann nicht unser Anspruch sein“, verschweigt „Django“ Fiore seinen Frust nicht.

Donnerstag im Kreispokal

Zeit an den Fehlern mit seiner Mannschaft zu arbeiten bleibt nicht. „Am Donnerstag steht ja schon das Kreispokalspiel gegen Sümmern auf den Programm“, so „Django“ Fiore.

Wobei für den Hüingser der Fußball auch nur eine Nebensache ist, wenn es um Corona geht. „Ich bin für Sicherheit“, mag er sich an vielfältigen Spekulation, wie es in der momentanen Situation weitergehen wird, nicht unbedingt beteiligen.

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