Handball, 3. Liga

SG Menden Sauerland wird von der Ahlener SG gestoppt

Enorme Gegenwehr: Dominik Spannekrebs von der SG Menden Sauerland setzt in dieser Szene zum Sprungwurf an. Der Ahlener Jannis Fauteck versucht, den Schussversuch zu verhindert.

Enorme Gegenwehr: Dominik Spannekrebs von der SG Menden Sauerland setzt in dieser Szene zum Sprungwurf an. Der Ahlener Jannis Fauteck versucht, den Schussversuch zu verhindert.

Foto: Frank Saul

Menden.   Die Serie ist gerissen: Nach vier Siegen in Folge haben die Drittliga-Handballer der SG Menden Sauerland gegen die Ahlener SG verloren.

Dass dieser Tag kommen würde, war klar. Aber man hätte ihn bei der SG Menden Sauerland gerne noch ein Stück hinaus geschoben. Am Freitagabend endete für die Drittliga-Handballer der „Wölfe“ die Serie von vier Siegen in Folge. In der Kreissporthalle unterlag man den Kollegen von der Ahlener SG mit 27:29 (14:14).

Und dass es keinen Grund für lange Gesichter gab, machte Frank Schlücking, Vorsitzender der SG Menden Sauerland, sofort nach der Schlusssirene deutlich. „Das ist kein Beinbruch. Die Mannschaft hat schon so viele gute Spiele abgeliefert, da kommen dann auch mal solche“, sagte der SG-Funktionär. Dass seine Mannschaft am Freitagabend einen gebrauchten Tag erwischt hatte, machte SG-Trainer Micky Reiners deutlich. „Wir kamen heute für den Sieg einfach nicht in Frage, weil wir zu viele leichte Fehler gemacht haben“, haderte der Coach der „Wölfe“ ein wenig mit dem Spielverlauf. Dass 24 Sekunden vor der Schlusssirene sein Team sogar noch auf ein Tor herangekommen war, interessierte den Trainer nicht. „Wir kamen nicht für den Sieg in Frage“, kommentierte er den Schlussakkord, bei dem Ahlens Matthes Rogowski das 29:27 für sein Team erzielte.

Ahlen war in der Kreissporthalle einfach das clevere Team. Und es hatte mit Rogowski, der insgesamt 13 Treffer erzielte, davon sieben

Siebenmeter, den effektivsten Torschützen des Abends in seinen Reihen. Der heimische Branchenführer zeigte vor dem Tor dagegen schon ein wenig Nerven. So ließ man diesmal zwei Siebenmeter ungenutzt und bei Tempogegenstößen war man auch nicht mit dem Glück im Bunde. Und man hatte das Pech, dass die gewiss nicht glücklich agierenden Schiedsrichter Daniel Müller und Peter Notbohm zwei Tore von Milan Weißbach die Anerkennung versagten. „Für mich waren die Treffer in Ordnung. Es wäre aber verkehrt, die Niederlage an den Schiedsrichtern festzumachen. Mir hat heute einfach die hundertprozentige Überzeugung meiner Mannschaft gefehlt, dieses Spiel zu gewinnen“, so Micky Reiners.

3:1-Führung nach fünf Minuten

Die Partie hatte eigentlich recht gut für die Hausherren begonnen. Nach fünf Minuten lag man nach Toren von Sebastian Loos, Matthias Zimny und Joshua Krechel mit 3:1 vorne. Aber die ersten 300 Sekunden zeigten auch schon, dass den „Wölfen“ das nötige Glück im Abschluss fehlte. So konnte Sebastian Loos bei einem Tempogegenstoß Ahlens Torwart Tesch nicht überwinden. So blieb die Partie in der ersten Halbzeit recht ausgeglichen. Mal führten die heimischen Handballer mit einem Tor, dann waren es die Gäste. Kein Team konnte sich Vorteile erarbeiten. Mit einem 14:14 ging es in die Halbzeitpause. Nach dem Seitenwechsel dauerte es bis zur 45. Minute, ehe das Spiel in die entscheidende Phase ging. Ahlen konnte sich bis auf vier Tore absetzen. An diesen Tag zuviel für die Wölfe.

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