Faustball-Pokal

Spannendes Faustball-Pokalturnier beim Turnerbund Bösperde

Beim Faustball-Pokalturnier in Bösperde gab es viele spannende Spiele zu sehen, wie SG Coesfeld/Nottuln (grün) gegen TSV Hagen 1860 II.

Beim Faustball-Pokalturnier in Bösperde gab es viele spannende Spiele zu sehen, wie SG Coesfeld/Nottuln (grün) gegen TSV Hagen 1860 II.

Foto: Martina Dinslage

Bösperde.   Pokal-Endrunde steigt in der Bösperder Sporthalle. Gastgeber aus Bösperde belegen Rang vier. TSV Hagen 1860 II gelingt die Titelverteidigung.

Inhalt 
ARTIKEL AUF EINER SEITE LESEN >

Die Endrunde im Westfälischen-Turnerbund-Pokal (WTB) fand in der Bösperder Sporthalle statt. Drei Männer- und vier Frauenteams aus Faustball Westfalen hatten sich zuvor in zwei Vorrunden durchgesetzt und für die Endrunde in Bösperde qualifiziert. Für den Turnerbund Bösperde ist es die achte Teilnahme an einer Endrunde des WTB-Pokals.

Los ging es mit dem Spiel des Ausrichters TB Bösperde und der Bundesligareserve des TSV Hagen 1860 und Titelverteidiger. Die Hagener traten in ihren Angriffsreihen mit dem Jahrhundertschlagmann Dirk Schachtsiek und dessen Sohn Jan an. „Die Tbbler wollten insbesondere durch Kampf den Gegner beeindrucken“, sagt TBB-Trainer Markus Eckert.

Doch das gelang den Bösperder im ersten Satz gar nicht. Die Tbbler spielten im Angriff zu harmlos und im Zuspiel und in der recht jungen Abwehr passierten zu viele Fehler. Der erste Satz war eine klare Sache für die Volmestädter aus Hagen (15:8). Nach einer Ansprache in der Satzpause durch Trainer Markus Eckert, schienen die Tbbler Kampfgeist zeigen zu wollen. Doch die Hagener drehten im Angriff mächtig auf und insbesondere Dirk Schachtsiek zeigte seine Klasse. Am Ende stand ein 7:15 zu Buche.

Überraschung im zweiten Spiel

Im ersten Halbfinale der Frauen zwischen dem Bundesligisten aus Coesfeld und dem Verbandsligisten aus Bochum kam es zu einer Überraschung: Unerwartet gewannen die Bochumer mit 2:0. Und auch im zweiten Halbfinale der Damen verlor der Favorit: Tus Halden-Herbeck musste sich der Jugend des Hammer SC kam es wieder zu einer Überraschung. Die Hammer Jugend schlug den ehemaligen Zweitligisten glatt in zwei Sätzen.

Das zweite Halbfinale der Männer bestritten die Siegerländer aus Kredenbach als Verbandsligist und der Zweiligist aus Coesfeld. Der Favorit qualifierte sich knapp mit 2:1 für das Endspiel.

Im Spiel um Platz 3 der Männer ging es für den Gastgeber aus Bösperde gegen den TV Kredenbach-Lohe. Die Kredenbacher zeigten sich wacher als die Tbbler. Der erste Satz ging klar mit 8:15 an die Siegerländer, trotz Einwechselung von Markus Schälte als weiteren Angreifer. Das Angabenspiel von Kai Schäfer, der nun aus der Mitte agierte, brachte auch nicht den erhofften Erfolg. Somit ging Satz zwei ebenfalls klar mit 7:15 und die Bronzemedaille an den TV Kredenbach-Lohe.

Dann kam es zum ersten Highlight des Tages: dem Herren-Endspiel TSV Hagen 1860 gegen SG Coesfeld. „Beide Teams zeigten im ersten Satz Faustball vom Allerfeinsten“, freute sich Markus Eckert. Spannung bis zum Satzende fesselte die zahlreichen Zuschauer in der Bösperder Sporthalle. Satz eins ging äußerst knapp an die Hagener (16:14), den zweiten gewannen sie deutlich mit 15:3. Titelverteidigung , somit ein 2:0 und eine geglückte Titelverteidigung zu Buche.

Das Endspiel der Damen zwischen dem USC Bochum und der Hammer Jugend ging sogar über drei Gewinnsätze. Am Ende hatten die Jüngsten der Endrunde, der Hammer SC, die Nase vorn und gewann mit 2:0.

Für den Turnerbund Bösperde gab es im Rahmen der Siegerehrung noch lobende Wort für die tolle Ausrichtung seitens des Landesfachwartes und Wettkampfreferenten. „Aufgrund unserer Leistung konnten wir heute leider den Pokalgeist nicht entfalten und zeigen uns mit dem vierten Tabellenplatz jedoch als guter Gastgeber“ bilanziert Trainer Markus Eckert.

Inhalt 
ARTIKEL AUF EINER SEITE LESEN >
Leserkommentare (0) Kommentar schreiben