Handball, A-Jugend

Team von SG-Coach Fabian Henze in Dormagen Außenseiter

Kehrt nach Chile zurück: Der A-Jugend-Handballer Matijas Paya Matus läuft in Dormagen letztmalig im Trikot der SG Menden Sauerland auf.

Kehrt nach Chile zurück: Der A-Jugend-Handballer Matijas Paya Matus läuft in Dormagen letztmalig im Trikot der SG Menden Sauerland auf.

Foto: Dietmar Reker

Menden.   Zum vorläufig letzten Mal führt der Spielplan der A-Jugend-Bundesliga die „Wölfe“ zu einem Pflichtspiel beim TSV Bayer Dormagen.

Am Sonntag heißt es für die Handballer der männlichen A-Jugend der SG Menden Sauerland Abschied nehmen. Zum vorläufig letzten Mal führt der Spielplan der A-Jugend-Bundesliga die „Wölfe“ zu einem Pflichtspiel beim TSV Bayer Dormagen. Die Partie beim Tabellenführer der Staffel West wird um 17.30 Uhr angepfiffen.

Ja und dann endet am Sonntag auch die Zeit von Matijas Paya Matus bei den Wölfen. Der Youngster kehrt in der kommenden Woche nach Chile zurück, um dort mit den Auswahlteams seines Heimatlandes die Vorbereitung auf die Qualifikation zu den Weltmeisterschaften bei der Jugend und den Junioren aufzunehmen. Einen Sieg zum Abschied dürfte es allerdings nicht geben. Denn die heimischen Handball-Talente sind in Dormagen nicht mehr als klarer Außenseiter. Eigentlich kein Wunder, wenn man sich die Voraussetzung anschaut. In Dormagen macht man keinen Hehl aus seinen Ambitionen in Richtung Deutsche Meisterschaft. Und bei den „Wölfen“ ist die Zeit in der Handball-Bundesliga schon ein kleines Märchen.

„Natürlich wissen wir um die Stärke von Dormagen. Wir fahren aber nicht da hin, um artig die Punkte abzuliefern. Dafür sollte Dormagen schon etwas tun. Wir werden auf jeden Fall alles gegeben. Auch wenn es bei uns im Moment personell etwas schwierig ist“, sagt SG-Trainer Fabian Henze. Seine Mannschaft konnte ja in den vergangenen drei Spielen etwas für das eigene Selbstbewusstsein tun. Die Siege gegen Westfalia Herne und Eintracht Hildesheim waren wichtig. Und auch gegen die JSG MSN Nettelstedt verkaufte man sich trotz Niederlage sehr ordentlich.

Im Hinspiel unterlag man Bayer Dormagen mit 31:47-Toren. Der herausragende Torschütze beim Gegner war damals Sven Eberlein mit 12 Toren. In dieser Partie zeigten die heimischen Handball-Talente am Ende ein wenig zuviel Respekt vor dem Gegner. Dass der Tabellenführer nicht unschlagbar ist, zeigte Ende September Handball Lemgo. Die brachten dem Spitzenreiter die bislang einzige Niederlage bei.

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