Skaterhockey

Trotz Kantersieg im Pokal: Für die Mambas zählt nur die Liga

Alle Augen auf den Ligabetrieb: Für das Team von Trainer Oliver Cooke spielt der Pokal – trotz toller Leistung – keine Rolle.

Alle Augen auf den Ligabetrieb: Für das Team von Trainer Oliver Cooke spielt der Pokal – trotz toller Leistung – keine Rolle.

Foto: Dietmar Reker

Menden.   Trotz einer grandiosen Vorstellung seiner Herren im Pokal (22:3) hat MSC-Trainer Oliver Cooke nur die Liga im Blick.

Erfolgreiches Wochenende für die Mambas: Die Herren spazieren in die zweite Pokalrunde, die Damen setzen sich gegen Hilden in der Liga durch.

Die Herren

Die Skaterhockey-Herren des MSC Mambas erfüllten ihre Pflichtaufgabe im ISHD-Pokal und qualifizierten sich ohne Mühe für die zweite Runde. Der Landesligist aus der Waldstadt wurde in der Heidehalle in Iserlohn zweistellig in die Schranken verwiesen und wer der Gegner in der nächsten Runde wird, steht noch nicht fest.

Allerdings rechnen sich die Mambas in diesem Wettbewerb nicht allzu viel aus, denn im weiteren Verlauf würde der Zweitligist irgendwann auf Erstligisten treffen und da haben die Mambas schon in der Vorbereitung gesehen, dass mit diesen Teams nicht gut Kirschen essen ist – vor einem Monat verlor der MSC daheim im Zöpidrom eine Formüberprüfung mit 1:11 gegen die Highlander Lüdenscheid.

Die Mambas konzentrieren sich voll auf die Meisterschaft und Trainer Oliver Cooke hofft, dass sich seine Schützlinge im Pokal nicht noch verletzen. „Ich sehe diese Partien das als Testspiele an“, so der MSC-Coach.

ISHD-Pokal, Herren, 1. Runde: Samurai Iserlohn III - MSC Mambas 3:22 (1:4, 1:6, 1:12). Der MSC ließ keinen Zweifel daran, wer das Feld als Sieger verlassen würde. Schon nach 40 Minuten war das Ergebnis zweistellig (10:2) und diese Marke hatte Marco Löwenstein kurz vor der zweiten Drittelpause geknackt. Insgesamt sieben Spieler trugen sich in die Torschützenliste ein: Marcel Aderhold (5), Dennis Breker, Patrick Braun, Marco Löwenstein (alle jeweils 4), Jan Chester, Kevin Käding (beide jeweils 2) und Dominik Uedickoven (1).

Nur zu Beginn lag der MSC zurück (0:1/8.), da fielen später die Iserlohner Treffer zum 2:5 (25.) und 3:21 (57.) nicht ins Gewicht.

Die Damen

1. Damenbundesliga: MSC Mambas - Hilden Flames 8:2 (0:0, 5:1, 3:1). Nach zwei Spielen stehen die MSC-Damen mit 12:3-Toren und sechs Punkten an der Spitze, verdrängen den Vizemeister Langenfeld Devils auf Platz zwei (10:2-Tore).

Das erste Drittel im Spiel gegen Hilden verlief noch torlos, aber dann ließen die Mambas ihre Muskeln spielen. Charlotte Schwarz und Celina Dörge waren innerhalb von 18 Sekunden für die Tore zum 2:0 zuständig. Hilden verkürzte zwar auf 2:1, doch dann klingelte es drei Mal in 51 Sekunden im Flames-Gehäuse. Meike Zöpnek, Celina Dörge und Leanne Knoche schraubten das Resultat auf 5:1.

Im Schlussabschnitt traf Hilden wie schon die Mambas beim 1:0 in Überzahl, dann war der nächste Dreierpack von Alena Hahn, Meike Zöpnek und Aileen Jörgens fällig.

„Ich bin mit dem Ergebnis dieser Begegnung zufrieden, doch ich weiß, was noch für Spiele kommen werden. Wir müssen noch cleverer in der Defensive werden und hatten zwischenzeitlich auch mal den Faden verloren“, so MSC-Trainer Till Linke.

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