Landesliga 2

TuS Langenholthausen fährt selbstbewusst nach Bad Berleburg

MarcusBrüll (grünes Trikot) fehlt dem TuS Langenholthausen am Sonntag.

MarcusBrüll (grünes Trikot) fehlt dem TuS Langenholthausen am Sonntag.

Foto: Dietmar Reker

Langenholthausen.  Das Selbstvertrauen beim TuS Langenholthausen vor dem Auswärtsspiel beim VfL Bad Berleburg ist hoch.

Zu einem echten Angstgegner reisen die Fußballer des TuS Langenholthausen im ersten Landesliga-Auswärtsspiel ihrer Vereinsgeschichte: Am Sonntag ab 15 Uhr rollt der Ball auf dem Stöppel in Bad Berleburg.

Nach einer Saison voller Superlative im positiven Sinn, werden die Fußballer aus Langenholthausen vor dem Spiel beim VfL Bad Berleburg mit einem negativen Superlativ konfrontiert. Viermal standen sich der TuS Langenholthausen und die Gastgeber bislang in einem Meisterschaftsspiel in diesem Jahrtausend gegenüber. Viermal verloren die Gäste.

Doch seit dem letzten Aufeinandertreffen im Mai 2017, kurz bevor die Wittgensteiner den Aufstieg in die Landesliga finalisierten, hat sich einiges bei der Mannschaft aus dem Stadtgebiet Balve verändert. „Das ist eine Statistik, die vor dem Spiel am Sonntag keinen Wert für uns hat“, betont TuS-Trainer Uli Mayer. Es dürfte ein Duell auf Augenhöhe werden, wenn die Teams aufeinandertreffen. Für die Hausherren ist es das erste Saisonspiel, nachdem die Mannschaft in der Vorwoche noch spielfrei hatte.

Gute Ausgangslage verschafft

Mit dem 2:1-Sieg gegen die FSV Werdohl hat sich der TuS Langenholthausen bereits eine gute Ausgangslage verschafft. Vor der Reise nach Bad Berleburg ist dem Team von Uli Mayer bewusst, dass die drei Punkte nicht im vorbeigehen eingefahren werden. „Bad Berleburg ist eine sehr offensivstarke Mannschaft, die sich in dere Bezirksliga auch immer dadurch auszeichnete, taktisch sehr diszipliniert zu stehen und die Vorgaben umzusetzen“, weiß Mayer.

Doch auch seine Mannschaft wird versuchen, den Berleburger Offensivdrang bestmöglich einzudämmen und selbst Akzente nach vorne zu setzen. „Wir werden mit unserer Qualität versuchen, einen Punkt mitzunehmen. Ich erwarte ein offenes Spiel, das sehr körperbetont geführt werden wird. Diese Spielweise zeichnete Bad Berleburg aus und darauf stellen wir uns ein. Das ist jedoch keine neue Situation für uns, uns liegen solche Gegner eigentlich“, erklärt der Müscheder auf der Langenholthausener Trainerbank.

Brüll und Ochs fallen aus

Personell müssen die Gäste jedoch eine Abstriche machen. Markus Brüll (privat verhindert) und Torben Ochs (Sprunggelenkverletzung) werden nicht mit nach Bad Berleburg reisen, dafür rückt Routinier Tim Rademacher wieder in den Kader der Gäste.

Die Hausherren aus Bad Berleburg haben einen personellen Umbruch eingeleitet. Für Trainer Martin Uvira galt es entsprechend in der Vorbereitung den Schwerpunkt auf die Integration der neuen Akteure zu legen. Die Ergebnisse waren durchwachsen, zuletzt gab es eine knappe 1:2-Niederlage gegen den Westfalenligisten FSV Gerlingen. Der Respekt vor den Gästen ist groß. „Wenn eine Mannschaft 86 von 90 möglichen Punkten holt, dann müssen wir aufpassen“, betont Uvira.

Hoffnung machen sich die Langenholthausener auch, dass sie von zahlreichen TuS-Fans unterstützt werden. „Ich hoffe, dass der Fan-Bus vollbesetzt sein wird und uns viele Langenholthausener in Bad Berleburg unterstützen. Aber da mache ich mir keine Sorgen“, sagt Uli Mayer abschließend.

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