Fußball-Landesligist

TuS Langenholthausen spielt in der Arena auf Schalke

Das Schalker Bundesliga-Stadion „Arena auf Schalke“ aus der Vogelperspektive.

Das Schalker Bundesliga-Stadion „Arena auf Schalke“ aus der Vogelperspektive.

Foto: Hans Blossey

Langenholthausen.  Fußball-Landesligist TuS Langenholthausen darf in der Arena auf Schalke spielen. Die Vorfreude bei dem kleinen Verein aus Balve ist riesig.

„Dat erzähl ich meine Enkel!“ Schalke-Fans kennen diesen Satz. Damit werden oft Legenden um den Traditionsklub aus dem Ruhrgebiet beschrieben. Dieser Satz gilt jetzt auch für den TuS Langenholthausen. Der Landesligist hat die Verlosung der Veltins-Brauerei für ein „Heimspiel auf Schalke“ mit großem Vorsprung gewonnen.

Der Klub vom Düsterloh trägt somit das fällige Meisterschaftsspiel gegen Rot Weiß Hünsborn am 21. September in der Arena „auf Schalke“ aus. „Das ist einfach mega geil“, platzte es bei „Charly“ Grote, der erste Vorsitzende des TuS Langenholthausen, förmlich vor Glück über den Sieg bei der Online-Abstimmung heraus. „Diese Emotionen kann man gar nicht beschreiben“, geht für den Goldbäcker ein Traum in Erfüllung.

Ein weiteres Ausrufezeichen im Jubiläumsjahr

„Das ist praktisch das dritte, wenn nicht sogar das vierte Ausrufezeichen hinter unserem Jubiläumsjahr“, so der TuS-Chef. In der Tat reißen die Höhepunkt im Jahr des 100-jährigen Bestehens des Klubs vom Düsterloh einfach nicht ab. Nach Meisterschaft, Aufstieg und Jubiläumsfeier jetzt das „Heimspiel auf Schalke“.

Nur die Haupttribüne geöffnet

„Da wird noch einiges zu planen sein“, sagt „Charly“ Grote. Er weiß, dass es in den kommenden Tagen reichlich Nachfragen geben wird, wie man seinen Mannschaft zum Spiel „auf Schalke“ begleiten kann. So geht es bereits Mittwochabend los mit der ersten Besprechung in Gelsenkirchen.“ So viel ich weiß, wird die Haupttribüne bis Höhe des „LaOla“-Bereiches geöffnet werden. Natürlich werden dann auch genügend Verpflegungsstände geöffnet sein“, sagt der Langenholthauser Vereinschef.

„Charly“ Grote vergisst aber auch nicht, die Initiatoren und Helfer der Bewerbung herauszustellen. „Wir haben uns in den vergangenen zwei Jahren schon beworben. Das war aber nicht professionell genug. Jetzt hat sich Moritz Klamann um die Bewerbung gekümmert und es hat geklappt“, sagt Grote.

Helfer wegen Hochzeit am großen Tag nicht dabei

Klamann freut sich natürlich über den Sieg bei der Abstimmung. „Da fällt jetzt schon einiges von mir ab“, sagt der aktive Fußballer des Landesliga-Teams, der zeitgleich auch noch dem Vorstand des Clubs angehört. Klamann war maßgeblich an der Erstellung des Bewerbungsvideos beteiligt und sorgte für eine ansprechende Präsentation. Schließlich waren es zahlreiche Unterstützer wie Andreas Aßhoff, die fleißig um Unterstützung warben. „Wir haben uns da schon richtig reingehängt“, sagt Aßhoff und berichtet von unzähligen Gesprächen, Telefonaten oder anderen Werbeaktionen. Es hat sich gelohnt. Allerdings wird Aßhoff am 21. September das Spiel seines TuS Langenholthausen in der Arena nicht persönlich verfolgen können. „Ich bin da auf einer Hochzeit“, sagt Aßhoff.

Das die Vorfreude bei den Spielern auf diese Partie riesig ist, dürfte nicht verwundern. „Das ist für die Mannschaft eine tolle Geschichte. Da will jeder dabei sein. Auch wenn es bei uns im Team, den ein oder anderen Nicht-Schalke-Fan gibt“, sagt der TuS-Chef und lacht.

Bewerbungsvideo Tus Langenholthausen

Große Freude auch in Hünsborn

Aber auch beim Gegner am 21. September, Rot-Weiß Hünsborn, kocht die Vorfreude auf die Partie förmlich über. „Erstmal schönen Dank an den TuS Langenholthausen. Bei uns sind nicht nur in der Mannschaft die Schalke-Fans in der Überzahl. Auch bei unseren Fans liegt Schalke weit vorn. Dann kommt erst der 1. FC Köln“, sagt Andreas Waffenschmidt, Trainer der Hünsborner. Der erfahrene Coach des Clubs aus dem Kreis Olpe bricht dann auch noch eine Lanze für alle Fußballer. „Wir sollten daran denken, dass wir alle Amateure sind. Da sollte der Spaß an diesen nicht alltäglichen Spiel immer in Vordergrund stehen“, so Waffenschmidt.

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