Fußball

TuS scheidet im Westfalenpokal trotz guter Leistung aus

Fußball Westfalen-Pokal, 1. Runde, TuS Langenholthausen - SG Finnentrop/Bamenohl; Düsterloh-Arena in Balve-Langenholthausen am 04. August 2019; Foto: Sportpresse Reker / Dietmar Reker / honorarpflichtiges Foto

Fußball Westfalen-Pokal, 1. Runde, TuS Langenholthausen - SG Finnentrop/Bamenohl; Düsterloh-Arena in Balve-Langenholthausen am 04. August 2019; Foto: Sportpresse Reker / Dietmar Reker / honorarpflichtiges Foto

Foto: Dietmar Reker

Balve.  Eine engagierte Leistung reichte dem TuS Langenholthausen in der ersten Runde des Westfalenpokals gegen Finnentrop/Bamenohl nicht.

Es sollte nicht sein. Für die Fußballer des TuS Langenholthausen endete am Sonntag die Reise durch den Westfalenpokal der Saison 2019/2020. Im Heimspiel auf dem Düsterloh unterlag der heimische Landesligist dem Westfalenligisten SG Finnentrop/Bamenohl mit 0:2 (0:0). Ärgern mochte man sich in „LA“ aber nicht lange.

„Klar, wären wir gerne eine Runde weiter gekommen“, mochte TuS-Trainer Uli Mayer den sportlichen Ehrgeiz nicht verschweigen. Doch seinem Team fehlte gestern ein wenig Glück, um die Kicker aus den Kreis Olpe zu ärgern. „Meine Mannschaft hat ein richtig gutes Spiel gemacht und sich sehr gut verkauft. Aber leider haben uns zwei Fehler dann aus der Bahn geworfen“, sagte der Langenholthauser Trainer. Er meinte dabei vor allem jene individuellen Patzer seiner Mannschaft in der 64. und 86. Minute der Partie, die Finnentrops Angreifer Heiko Entrup zu den entscheidenden Toren nutzte. Doch der Reihe nach.

Für den Langenholthauser Trainer war es wichtig, dass seine Schützlinge den ausgegebenen Spielplan umgesetzt haben. „Wir hatten uns vorgenommen, das wir uns auf keinen Fall vor dem Gegner verstecken wollten. Die Jungs haben munter nach vorne gespielt und es dem Gegner nicht einfach gemacht“, freute sich Mayer über einen engagierten Auftritt seiner Mannschaft.

Die sich auch einige Torchancen erspielten konnten. Aber bekanntlich trug Glücksgöttin Fortuna gestern nicht das Langenholthauser Trikot. So erstarb dem TuS-Anhang und Trainer Uli Mayer der Torjubel auf den Lippen, als Julian Kellermann die Kunststoffkugel aus kurzer Distanz über das Tor setzte. Dominik Beutler hatte zuvor einen Freistoß ans Aluminium gesetzt. „Wir hatten aber noch weitere Möglichkeiten. Ob es Falk Fischer, Gian Marco de Luca war – uns fehlte einfach das Glück“, seufzte Uli Mayer.

Favorit muss sich mächtig strecken

Die Gäste aus Finnentrop mussten sich am Düsterloh schon mächtig strecken. „Die mussten schon etwas für das weiterkommen tun. Wäre das Glück auf unserer Seite gewesen, wären wir weitergekommen“, so der Coach von Langenholthausen. Und eine weitere Runde hätte der TuS gerne angenommen. „Der Westfalenpokal ist doch ein sehr interessanter Wettbewerb. Du kannst dich mit Gegnern messen, auf die man normalerweise nicht trifft“, so Uli Mayer. „Du darfst dir gegen solche Mannschaften diese Fehler nicht erlauben“, blickte der Langenholthausener Trainer auf jene Szenen, in der das klassenhöhere Team aus Finnentrop und Bamenohl den Gastgebern eine Lehrstunde mit zwei blitzsauberen Toren gab.

Das Ende des Pokaltages passte nicht zu den Hoffnungen des Landesliga-Neulings, der nun endgültig den Saisonstart herbeisehnt. Am Samstag ist es soweit. Dann kommt zum Auftakt der FSV Werdohl zum Düsterloh. Die Partie gegen den MK-Rivalen beginnt um 15 Uhr.
Langenholthausen - Finnentrop/Bamenohl 0:2 (0:0).
Langenholthausen: Grete, Dominik Beutler, De Luca, Schröder, Klamann, Kaminski (48. Schmale), Kellermann, Guntermann (59. Lemke), Hülsmann, Haarmann (82. Brüll). Tore: 0:1, 0:2 (64./86.) Entrup.

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