Fußball

Unverständnis beim BSV Menden über Staffeleinteilung

Zufrieden mit der Einteilung: Uwe Hausherr, Sportlicher Leider in Hüingsen.

Zufrieden mit der Einteilung: Uwe Hausherr, Sportlicher Leider in Hüingsen.

Foto: Dietmar Reker

Menden.  Die Gegner der heimischen Mannschaften in der Landesliga und Bezirksliga stehen fest. Nicht überall stößt die Einteilung auf Gegenliebe.

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Die Würfel sind gefallen: Um 12 Uhr veröffentlichte der Fußball- und Leichtathletikverband Westfalen die Staffeleinteilungen der überkreislichen Ligen. Für die heimischen Landesligisten gibt es ein neues Gesicht in der Staffel 2. Keine Überraschungen gab es in der Bezirksliga 4 und der Damen-Landesliga 2.

Landesliga 2

Nur 15 Mannschaften starten in der Landesliga 2, ganz zum Leidwesen von Kevin Hines, Trainer des BSV Menden. „Ich bin schon enttäuscht über die Einteilung. Letztes Jahr hieß es noch, dass eine 15er-Staffel eine einmalige Ausnahme gewesen sei und jetzt gibt es wieder eine. Für uns ist das extrem ärgerlich, weil es und aus dem Rhythmus nimmt. In spielfreien Wochen findest du in der Regel keinen Testspielgegner, weil die ja auch alle spielen müssen“, ärgert sich Hines, der noch eine weitere Befürchtung hat: „Ob Erndtebrück II durchhält, muss man auch mal abwarten. Falls die sich auch noch abmelden sollten, hätten wir noch eine weitere Woche spielfrei“, erklärt der BSV-Trainer.

Neben den Aufsteigern TuS Langenholthausen, SC Drolshagen und SpVg Hagen 11 bekommen es die Hönnestädter noch mit einem vierten neuen Gesicht zu tun. Der SC Obersprockhövel (Ennepe-Ruhr-Kreis) wurde von der Staffel 3 versetzt) tritt erstmals die Reise ins Sauerland an.

Für Hines steht damit der Topfavorit bereits fest. „Obersprockhövel ist eine sehr starke, junge Mannschaft. Ich verfolge die anderen Staffeln der Landesliga auch ein wenig. Die sind in der Staffel 3 knapp an der Meisterschaft gescheitert und werden sicher bei uns eine sehr gute Rolle spielen“, ist Hines sicher.

Bezirksliga 4

Zufriedene Gesichter gibt es bei den Sportfreunden aus Hüingsen, die während des eigenen Schützenfestes von der Einteilung erfahren haben. „Wir wollten unbedingt in der Bundesliga des Sauerlandes bleiben und dieser Wunsch wurde uns erfüllt“, freute sich Uwe Hausherr, Sportlicher Leiter der Sportfreunde über die Eingruppierung, mit einer Einschränkung: „Es ist schade, dass nur 15 Mannschaften in der Liga sind, dadurch hat man zwischendurch wieder eine Woche spielfrei. Hier hätte ich mir 16 Mannschaften gewünscht“, betonte Hausherr.

Freude herrscht im Ohl auch über die neuen Mannschaften. „Voßwinkel ist ja schon fast ein Derby und auch Neuenrade ist nicht weit weg. Wir sind sehr zufrieden und freuen uns auf die neue Saison“, fasste Hausherr zusammen. Geschäftsführer Manfred Mösta ergänzt: „Wir fühlen uns in der Vier pudelwohl, die Fahrten ins Sauerland machen uns richtig viel Spaß und die Anfahrtswege sind nicht länger als in der Staffel 6 zum Beispiel auch.“

Neben Voßwinkel und Neuenrade komplettiert der Hochsauerländer A-Ligaaufsteiger FC Assinghausen-Wiemeringhausen-Wulmeringhausen die Liga in der neuen Saison.

Überraschend ist, dass der Meister der Kreisliga A Lippstadt, der TuS GW Allagen, nicht in die Bezirksliga 4 eingruppiert wurde und somit die Zahl von 16 Mannschaften nicht erreicht wurde. Die Grün-Weißen aus Warstein gehörten bis zu ihrem Abstieg 2018 zum festen Stamm der Bezirksliga 4 und müssen nun in der Staffel 7 antreten.

Frauen-Landesliga 2

Keine Überraschungen gibt es für die Frauen des SV Oesbern. Die Frauen bleiben in der Staffel 2 und dürfen sich über vier neue Gegner freuen. Aus der Westfalenliga stoßen die Absteiger Borussia Dröschede und SV Hohenlimburg in die Liga. Der LTV Lüdenscheid und BSV Heeren vervollständigen als Aufsteiger aus den Bezirksligen das Starterfeld.

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