Kreisliga A Iserlohn

VfL Platte Heide verliert weiter an Boden

Petros Tsamatos und der VfL Platte Heide spielen nur 1:1 gegen den ASSV Letmathe II.

Petros Tsamatos und der VfL Platte Heide spielen nur 1:1 gegen den ASSV Letmathe II.

Foto: Dietmar Reker

Menden.   In der Kreisliga A Iserlohn gibt es einen neuen Tabellenführer, ganz zum Leidwesen des BSV Lendringsen. Am Habicht gibt es ein wildes Spiel.

Dieser Wechsel an der Tabellenspitze hatte sich angedeutet: In der A-Liga des Fußballkreises Iserlohn verdrängte die SpVg Nachrodt den BSV Lendringsen von der Tabellenspitze.

Hauf rettet VfL einen Punkt

VfL Platte Heide - ASSV Letmathe II 1:1 (0:1). „Eigentlich geht das Ergebnis in Ordnung. Auf jeden Fall haben wir wieder ein Stück besser gespielt als in den vergangenen Wochen“, resümierte VfL-Co-Trainer Marcel Brünnel. Die Kicker vom Hülschenbrauck gerieten früh in Rückstand - Letmathes Lingenberg hatte seine Farben nach 16. Minuten in Führung gebracht.

„Danach war es ein zerfahrenes Spiel. Es wurde erst nach der Pause besser“, resümierte Marcel Brünnel. Mit dem Treffer zum 1:1 durch Robert Hauf war der VfL dann endgültig wieder im Spiel. Der VfL-Kapitän hatte dann weitere Möglichkeiten. Die blieben aber ungenützt.

Bösperde wacht in Iserlohn zu spät auf

VTS Iserlohn - DJK Bösperde 3:1 (3:0). Die Partie am Iserlohner Hemberg war eigentlich schon zur Pause entschieden. Da führten die Gastgeber bereits mit 3:0. „Wir sind dann nach dem Seitenwechsel aber besser ins Spiel gekommen. Da sah das schon wieder besser aus“, sah DJK-Trainer Thomas Albracht zwei grundverschiedene Halbzeiten.

Allerdings machte sich die verbesserte Spielanlage nicht in Toren bemerkbar. Maximilian Heiders Treffer in der 90. Minute war dann nicht mehr als Ergebniskosmetik für die DJK im Kampf um den Klassenerhalt.

BSV-Reserve verkauft sich teuer

57 Sinopspor Iserlohn - BSV Menden II 2:1 (1:0). Trotz der Niederlage bei den ambitionierten Iserlohnern, war BSV II-Trainer Jochen Leipertz mit dem gezeigten Spiel seiner Mannschaft einverstanden. „Es mag komisch klingen, wenn man verliert, aber ich bin sehr zufrieden. Wir mussten kurzfristig noch einige Absagen hinnehmen, aber die Jungs, die gespielt haben, haben ihre Sache sehr gut gemacht“, lobt Leipertz den engagierten Auftritt seiner Mannschaft, die sich auch von den Gegentoren (19., 56.) nicht aus dem Konzept bringen ließ.

„In solchen Spielen besteht immer die Gefahr, dass man nach den Gegentoren völlig einbricht und dann deutlich verliert, das war bei uns aber nicht der Fall- ganz im Gegenteil“, erklärte Leipertz. Nach 66 Minuten wurde Jannik Schmitte im Strafraum gefoult, Philipp Lenz verkürzt per Elfmeter auf 1:2. Danach drückten die Mendener auf den Ausgleich, doch das Tor sollte nicht mehr fallen.

Tumult nach Schlusspfiff in Oesbern

SV Oesbern - Vatanspor Hemer 4:3 (3:1). Eine Halbzeit spielten die Hausherren einen Fußball, der ihren Trainer mit der Zunge schnalzen ließ. „Das war schon super anzusehen, wie wir den Ball haben laufen lassen. Super Kombinationen und Spielzüge und sehr gute Tore“, schwärmte Thomas Sinapidis von seiner Mannschaft.

Nach sechs Minuten ging der Torreigen los, nachdem Wesselborg im Strafraum getreten wurde. Mahmoud verwandelte den fälligen Elfmeter. Bongard (15.) und Ayyildiz (26., Eigentor) erhöhten noch vor der Pause. Vatanspor verkürzte nur auf 1:3.

Nach dem Seitenwechsel war das Oesberner Spiel wie abgeschnitten. „Wir waren uns wohl zu sicher und haben dann nicht mehr soviel investiert. Mit unseren Fehlern haben wir dann Vatanspor wieder stark gemacht. Das war unnötig, weil sie uns eigentlich nicht gefährlich geworden wären“, weiß Sinapidis. Nach Mahmouds zweiten Treffer zum 4:1 schaltete der SVÖ in den Schongang.

Unschöne Szenen gab es nach dem Abpiff, als einige Gäste-Spieler den Schiedsrichter bedrängten und dieser noch eine gelb-rote Karte verteilte. „Wir haben das nur vom Mittelkreis aus gesehen. Vatanspor war der Meinung, dass der Schiedsrichter zu früh abgepfiffen hätte. Die Szene beruhigte sich dann wieder. Ich schätze, dass das einen Sonderbericht gibt“, sagt Sinapidis.

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