Fußball

Vier Schalke-Fans aus Hüingsen sehen das 2:4 in Bremen live

Tolle Atmosphäre im Weserstadion: Die vier Schalke-Fans aus Hüingsen hätten am Freitag liebend gern einen Sieg ihres Team gesehen.

Tolle Atmosphäre im Weserstadion: Die vier Schalke-Fans aus Hüingsen hätten am Freitag liebend gern einen Sieg ihres Team gesehen.

Foto: M. Mösta

Hüingsen.   Bremen hin und zurück und danach zum Heimspiel der Sportfreunde Hüingsen: Vier Schalke-Fans erlebten ein Fußball-Wochenende in Reinkultur.

Ein Fußball-Wochenende in Reinkultur. Manni Mösta, Geschäftsführer der Sportfreunde Hüingsen, nahm für seinen Lieblingssport weite Wege in Kauf. Am zurückliegenden Freitag verfolgte der „Blau-Weiße“ zunächst das Bundesliga-Spiel zwischen Werder Bremen und dem FC Schalke 04, zwei Tage später ging es mit der Bezirksliga-Partie zwischen Hüingsen und Langscheid/Enkhausen in die nächste Runde.

Die Schalker hatten im Weserstadion vor 42.100 Zuschauern mit 2:4 das Nachsehen, Hüingsen musste sich im Heimspiel mit einem 1:1 zufrieden gegeben. „Ich habe schon bessere Wochenenden miterlebt“, gestand Manni Mösta nach dem Abpfiff am Buchenweg in Hüingsen. Das 1:1 sei, so Manni Mösta weiter, letztlich leistungsgerecht gewesen. Klar, auch auf ein Schalker Erfolgserlebnis hatten Manni Mösta und seine Begleiter gehofft.

Jetzt nach Mainz oder Freiburg

Mit nach Bremen fuhren ebenfalls Mostäs Zwillingsbruder Dirk sowie Martin Henke und Stefan Leisinger. Alle vier sind eingeschworene Schalke-Fans. „Einmal im Jahr planen wir eine Tour zu einem

Auswärtsspiel der Schalker. Wir hoffen dabei immer, dass wir etwas Zählbares mitbringen. Aber so richtig hat es ja nicht geklappt“, erläuterte der Fußball-Experte. Dennoch hat sich der Besuch für das Fußball-Quartett der Sportfreunde Hüingsen gelohnt. „Von Bremen sind wir begeistert gewesen. Die Leute sind einfach toll“, sagte Manni Mösta am Rande des Heimspiels am zurückliegenden Sonntag gegen den SuS Langscheid/Enkhausen. Die Stadien in München, Leipzig, Augsburg und Hannover haben die „Blau-Weißen“ aus Hüingsen schon unter die Lupe genommen. „Im nächsten Jahr könnte es nach Mainz oder Freiburg gehen. Auch dann übernachten wir wieder vor Ort“, sagte Manni Mösta zur Zielvorgabe. Nach der Rückkehr hatten die Schalke-Fans viel zu erzählen. „Den Abschluss haben wir im Dorf gemacht“, verriet der Geschäftsführer.

Pünktlich zum Heimspiel gegen den SuS Langscheid/Enkhausen waren Manni Mösta und Co. wieder zur Stelle. „Mit dem 1:1 kann ich leben. Ich bin in keiner Weise unzufrieden“, gestand der Fußball-Fachmann im Rückblick. Giancarlo Fiore, Spielertrainer der Sportfreunde, hätte dagegen nur allzu gerne gesehen, dass sein Team den Kunstrasenplatz als Sieger verlassen hätte. „Es wäre mehr möglich gewesen“, sagte er nach dem Abpfiff mit Blick auf die Torchancen. Sascha Barnefske, Kapitän der Sportfreunde Hüingsen, stellte gegenüber dem 1:1 im Nachholspiel gegen den FSV Wünnenberg/Leiberg sogar eine Leistungssteigerung fest.

Fiore-Team Sonntag in Müschede

„Aufgrund der zweiten Halbzeit und der unglaublichen Witterungslage ist das Ergebnis verdient“, führte er aus und weiter: „In der Rückserie ist ein kleiner Aufwärtstrend durch die neuen Leute zu erkennen. Es steht jetzt eine ganz andere Mannschaft auf dem Platz.“

Am kommenden Sonntag, 17. März, treten die Sportfreunde Hüingsen beim Tabellenletzten TuS Müschede an. „Da müssen wir punkten. Ganz klar“, gibt Giancarlo Fiore unmissverständlich die Marschrichtung für den Tabellenzehnten vor.

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