Segway-Polo

WM-Gold lockt die Balver Mammuts in die Nachbarschaft

Die Balver Mammuts bereiten sich mit konkreten Titelambitionen auf die WM in Hemer vor (hintere Reihe von links): Christoph Koch, Mark Dyckmanns, Dirk Fleischer, Kapitän Kai vom Lehn, Claudia vom Lehn, Wolfgang Werth sowie (vorn) Peter Sudermann, Ralf Assmann, Dirk Motejat und Pressewart Martin Skiba.

Foto: Eberhard Tripp

Die Balver Mammuts bereiten sich mit konkreten Titelambitionen auf die WM in Hemer vor (hintere Reihe von links): Christoph Koch, Mark Dyckmanns, Dirk Fleischer, Kapitän Kai vom Lehn, Claudia vom Lehn, Wolfgang Werth sowie (vorn) Peter Sudermann, Ralf Assmann, Dirk Motejat und Pressewart Martin Skiba. Foto: Eberhard Tripp

Balve.   Die Balver Mammuts liebäugeln bei der Segway-Polo-WM in Hemer mit dem Optimum: Der amtierende Europameister möchte erneut den Weltpokal gewinnen.

Max Merkel stellte vor vielen Jahren fest, dass das Runde ins Eckige muss. Was die Trainerlegende seinen Fußballern damals ins Stammbuch geschrieben hat, gilt natürlich auch für alle anderen Ballsportarten – also auch für jene Protagonisten, die beim Segway-Polo auf Torejagd gehen und dies mit einer bewundernswerten Perfektion hinbekommen.

Die Balver Mammuts haben sich seit einigen Jahren dem Sport mit den einachsigen Elektrorollern verschrieben und sind dabei sogar überaus erfolgreich. Titelgewinne auf nationaler, in der erster Linie aber auf internationaler Ebene prägen eine Chronik, der nun bei der Weltmeisterschaft in Hemer (27. bis 30. Juli) der nächste große Wurf hinzugefügt werden soll.

Triple von 2012 ist großer Ansporn

„Wir hegen natürlich ehrgeizige Ziele“, sagt Martin Skiba. Der Computerspezialist aus Balve fungiert bei den Mammuts als Pressesprecher und war dabei, als seine Mannschaft im Jahr 2012 als amtierender Europameister mit Gold bei der deutschen Meisterschaft sowie beim Weltchampionat in Stockholm das so genannte Triple holte und damit das Optimum erreichte.

Nun also schicken sich die Balver an, im benachbarten Hemer zumindest international das zu wiederholen, was ihnen vor fünf Jahren gelungen ist. „Auch diesmal fahren wir als Europameister zu einer WM – vielleicht ist diese Konstellation ja ein gutes Omen“, hegt Skiba die Hoffnung, dass sein Team erneut den Weltpokal gewinnen kann. „Ich sehe aber gute Chancen, dass wir zumindest das Halbfinale erreichen.“

Die Mammuts sind sich bei aller Zuversicht der Tatsache sehr wohl bewusst, dass sie sich auf dem Kunstgrün der Hemeraner Overhoff-Arena (früher Dammstadion) gegen starke Konkurrenten durchsetzen müssen.

Aus Deutschland sind dies die Turtles aus Lohmar mit zwei Mannschaften die Blade Dragons und Blade Pirates aus Solingen sowie die Hannover Hotweels und natürlich Gastgeber Hemer Butterflies.

Duell mit Titelverteidiger Barbados

Hinzu kommen WM-Bewerber aus Schweden, Großbritannien, Österreich, der Schweiz und aus den USA und Titelverteidiger Barbados, der beim Championat 2015 in Köln die Balver mit einem knappen 1:0 im Finale auf Platz zwei verweisen konnte.

Bei jener WM waren die Balver mit zwei Teams am Start. Und eigentlich wollte man auch in Hemer mit den seinerzeit auf Rang sieben platzierten Cavemen antreten.

Diesmal ohne die Cavemen

„Leider bekommen wir das diesmal nicht hin, wir haben nicht genügend Spieler“, sagt Martin Skiba mit Hinweis auf personelle Probleme. „Deshalb belassen wir es bei den Mammuts und werden mit einer groß aufgestellten Mannschaft nach Hemer fahren.“

Um in der Nachbarschaft dafür zu sorgen, dass das Runde oft genug ins Eckige gebracht werden kann. Schließlich geht es um den WM-Pokal, den man ja schon einmal nach Balve holen konnte.

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