Frauen-Handball

Auf Zweitligist TuS Lintfort wartet ein weiterer Härtetest

Kommt immer besser in Tritt: TuS-Neuzugang Anika Henschel (mit Ball).

Kommt immer besser in Tritt: TuS-Neuzugang Anika Henschel (mit Ball).

Foto: Erwin Pottgiesser / FUNKE Foto Services

Kamp-Lintfort.  Die Zweitliga-Handballerinnen des TuS Lintfort befinden sich in der heißen Endphase der Vorbereitung. Jetzt steht ein weiterer Härtetest bevor.

Die Zweitliga-Handballerinnen des TuS Lintfort befinden sich in der heißen Endphase der Vorbereitung auf die kommende Saison. Noch einmal wartet ein echter und intensiver Härtetest auf das Team um TuS-Trainerin Bettina Grenz-Klein, ehe die Meisterschaft am Samstag, 7. September, mit einem Heimspiel gegen Sachsen Zwickau beginnt.

Das Wochenende zuvor, am 1. September, findet bekanntlich der DHB-Pokal statt. Lintfort hat dafür jedoch in der ersten Runde ein Freilos erwischt.

Aber jetzt geht es erst einmal am kommenden Sonntag um den hochkarätig besetzten Beyeröhde-Cup, zum Ligakonkurrenten nach Wuppertal. Der TuS Lintfort trifft in seiner Gruppe auf den Erstligisten 1. FSV Mainz und den Zweitligaaufsteiger HSG Solingen-Gräfrath. In der Parallelgruppe treten Bad Wildungen Vipers (Bundesliga), BVB Dortmund II (3. Liga) und die Gastgeberinnen vom TV Beyeröhde (2. Liga) an.

Willkommener Leistungscheck

Für die TuS-Spielerinnen ist es ein willkommener Leistungscheck unter verschärften Bedingungen. Es gilt sich weiter einzuspielen, die Form zu finden, sowie unter Stress und Druck die richtigen Entscheidungen zu treffen. Lintfort ist allerdings auf einem guten Weg, wie die beiden jüngsten Testspiele beim heimischen Dreierturnier gezeigt haben. Schon gegen den übermächtigen Bundesligisten Bayer Leverkusen (22:40) gab es gute Ansätze. Richtig ordentlich wurde es aber erst gegen den niederländischen Ehrendivisionär V&L Geleen, der mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung, Biss in der Deckung und vor allem mit Tempo deutlich mit 33:18 überrollt wurde. „Der Beyeröhde-Cup ist unser letzter Härtetest. Da erwarte ich von meinen Spielerinnen höchste Konzentration und Aufmerksamkeit“, betont TuS-Trainerin Bettina Grenz-Klein. „Ich hoffe, dass wir die guten Ansätze vor allem aus dem Geleen-Spiel wiederholen werden. Zudem erwarte ich, dass gewisse Abläufe mittlerweile sitzen. Darauf muss ich mich zu diesem Zeitpunkt in der Vorbereitung einfach verlassen können.“

Einsatz von Becky van Nijf geplant

Der TuS Lintfort wird bis auf Rückraumspielerin Naina Klein (Kreuzbandriss) wohl alle Spielerinnen zur Verfügung haben. Becky van Nijf laboriert zwar immer noch an einem schmerzhaften Fersensporn, doch die Niederländerin soll dosiert zum Einsatz kommen.

Beim Beyeröhde-Cup am Sonntag sind auch wieder Linkshänderin Leonie Lambertz und Rückraumspielerin Katharina Ueffing dabei, die beide zuletzt aus privaten Gründen gefehlt haben.

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