Fußball-Landesliga

Bei Fichte Lintfort fällt Angriffsflitzer da Silva aus

Fehlt Fichte: Udo da Silva (Mitte, rotes Trikot), hier gegen Rhede (2:0).

Fehlt Fichte: Udo da Silva (Mitte, rotes Trikot), hier gegen Rhede (2:0).

Foto: Oleksandr Voskresenskyi / FUNKE Foto Services

Kamp-Lintfort.  Im Derby der Fußball-Landesliga am Samstag beim SV Scherpenberg muss Fichte Lintfort auf Angriffsflitzer Udo da Silva verzichten.

2:11 Tore, 0 Punkte – so dürftig sieht die Bilanz von Fußball-Landesligist TuS Fichte Lintfort (13. Platz, 6:12 Tore, 7 Punkte) nach den ersten drei Auswärtsspielen aus. Mit einem Wort: ausbaufähig. Am Samstag um 18.30 Uhr unternehmen Trainer Sven Schützek und Kollegen im Derby beim SV Scherpenberg (1., 15:6, 15) den nächsten Versuch, etwas Zählbares mit an die Franzstraße zu bringen. Das muss allerdings ohne den 19-jährigen Angriffsflitzer Udo da Silva Grasbeunder gelingen, der verletzt ausfällt.

Zuletzt sah Coach Schützek sein Team allerdings verbessert in der Fremde agieren: Beim TSV Meerbusch II hätte es vor einer Woche beinahe zum ersten Punkt gereicht, erst in letzter Sekunde fiel der 2:1-Siegtreffer für die Hausherren. „Die Leistung war trotzdem gut, daran wollen wir anknüpfen. Allerdings dieses Mal mit elf Mann bis zum Schluss“, erinnert Schützek an den frühen Platzverweis für Nikola Serra nach 40 Minuten und den daraus entstandenen Nachteil.

Ansonsten wischt der Fichte-Trainer das Thema „Auswärtsschwäche“ vom Tisch: „So etwas gibt es im Amateurfußball nicht, wir haben ja nur selten beeindruckende Zuschauerzahlen. Nach Scherpenberg haben einige meiner Jungs zudem einen kürzeren Weg als zu unserem Platz. Wir werden also auch nicht ewig im Bus sitzen müssen, wie es in der Liga ja manchmal vorkommt.“

In der vergangenen Saison haben die Lintforter mit dem SVS überwiegend gute Erfahrungen gemacht. In der Liga gelangen ein 3:0-Heimsieg und ein 1:1 im Rückspiel, bei dem Florian Witte mit dem Abpfiff der Ausgleich für Fichte gelang. Einzig im Kreispokal musste man sich auf eigenem Platz geschlagen geben.

„Fünf Siege in Folge sind kein Glück“

Angesichts des starken Saisonstarts von Scherpenberg zieht Sven Schützek momentan allerdings den Hut: „Fünf Siege in Folge sind kein Glück, sondern zeugen von Qualität. Mal sehen, wie sie nun mit dem Rückschlag vom 2:3 gegen Rhede umgehen. Ob das ein Vorteil für uns ist, muss man mal abwarten.“

Beim ersten Derby der Saison enttäuschten die Lintforter mit einer laschen Einstellung beim 1:5 in Sonsbeck. „Darum will ich jetzt umso mehr sehen, dass wir die nötigen Derbygefühle entwickeln“, betont Schützek.

Nicht mithelfen kann „Rot-Sünder“ Serra, der für zwei Spiele gesperrt worden ist. Zudem fehlen neben da Silva die verletzten Baris Özcelik und Florian Ortstadt.

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