Kegeln

Deutscher Meister Oberthal ist zu stark für Kamp-Lintfort

Henk Lardenoije spielte im ersten Block der Kamp-Lintforter.  

Henk Lardenoije spielte im ersten Block der Kamp-Lintforter.  

Foto: SK Kamp-Lintfort

Kamp-Lintfort.  SK Kamp-Lintfort, Aufsteiger der 1. Bundesliga, musste am dritten Spieltag beim Deutschen Meister KF Oberthal ran – und sich geschlagen geben.

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SK Kamp-Lintfort, Aufsteiger der 1. Bundesliga, musste schon am dritten Spieltag beim Deutschen Meister KF Oberthal ran. Mit einer 5150:5524 Holz, 0:3 und 24:54 Zw.-Niederlage zog sich das Team achtbar aus der Affäre. Immerhin boten die Saarländer einige Weltklassespieler auf. So holte beispielsweise Holger Mayer im ersten Block mit seinen 120 Würfen 999 der 1080 möglichen Holz, räumte 12 Punkte ab und war damit Tagesbester.

Ihm gegenüber war auf Lintforter Seite der Beste einmal mehr Mike Mertsch mit 913 Holz und 9 Punkten. Allerdings war er der einzige Gastspieler, der die 900er-Grenze knacken konnte. Sein Blockpartner Henk Lardenoije verschlief die ersten 60 Wurf, drehte erst in der zweiten Halbzeit auf und rettete noch 874 Holz und 4 Punkte ins Ziel.

Marvin Panneck war aus Lintforter Sicht der erfreuliche Aspekt im zweiten Block. Allerdings ging er gesundheitlich angeschlagen in die Partie, konnte sein Niveau nicht halten steuerte mit 876 Holz und 5 Punkten das zweitbeste SK-Ergebnis bei. Sein Blockpartner Nils Eichenhofer bekommt auswärts kaum ein Bein auf dem Boden. Mit 783 Holz brachte er es auf ein Pünktchen.

Auf einen Punkt gehofft

Im letzten Block hofften Timo Mandelik und Marcel Bernsee noch auf einen Auswärtspunkt. Doch Timo Mandelik kam mit der ersten Bahn überhaupt nicht zurecht blieb nach großem Kampf bei 868 Holz und 3 Punkten hängen. Marcel Bernsee hatte lediglich eine gute Schlussbahn, war so mit 837 Holz und 2 Punkten noch schlechter. Dagegen holte für die Gastgeber Daniel Schöneberger 926 Holz und 10 Punkte. Damit konnte der Plan, etwas Zählbares beim Meister mitnehmen zu können, vereitelt.

Nun hofft der Aufsteiger den vierten Spieltag und damit die zweite Heimpartie der Saison besser gestalten zu können. Doch am Samstag, 21. September, 14 Uhr, kommt kein Geringerer als der Tabellenführer SK Heiligenhaus ins Kegelzentrum an der Moerser Straße.

Und der Gast hat bereits zwei Auswärtsspiele jeweils mit 3:0 für sich entscheiden können. Doch die Kamp-Lintforter werden das erste mal zu Hause in Bestbesetzung auflaufen und das Niederrheinderby nicht kampflos abgeben wollen.

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