Motorsport / ADAC GT Masters

Doppelerfolg für Sportwagen-Pilot Maxi Götz vom Niederrhein

Maximilian Götz verteidigte in dem knallgelben Mercedes-AMG GT3 auf dem Sachsenring die Führungsposition.

Maximilian Götz verteidigte in dem knallgelben Mercedes-AMG GT3 auf dem Sachsenring die Führungsposition.

Foto: Martina Schlimbach

Am Niederrhein.  Einen mehr als versöhnlichen Saisonabschluss erlebt Sportwagen-Pilot Maximilian Götz an den letzten beiden Rennwochenenden der ADAC GT Masters.

Einen mehr als versöhnlichen Saisonabschluss erlebte Sportwagen-Pilot Maximilian Götz an den letzten beiden Rennwochenenden. In Läufen des ADAC GT Masters auf dem Sachsenring gewann er mit seinem niederländischen Teamkollegen Indy Dontje das Samstagsrennen und wurde am Tag darauf Fünfter. Nur wenige Tage später fuhr das Mitglied des AMC Duisburg in der Langstrecken-Meisterschaft auf der Nürburgring-Nordschleife auf den zweiten Platz.

In der internationalen Automobilsport-Szene ist Maximilian „Maxi“ Götz seit Jahren eine feste Größe. Nachdem er in den Jahren 2015 und 2016 in den DTM-Kader von Mercedes berufen wurde und in der Tourenwagenserie 36 Rennen fuhr, wechselte er zurück ins ADAC GT Masters, wo er inzwischen bereits 107 Starts absolviert hat und sechs Mal als Erster über die Ziellinie fuhr. In diesem Jahr lief es für den gebürtigen Uffenheimer allerdings nicht ganz nach Wunsch und nachdem sich die beiden Audi-Fahrer Patric Niederhauser und Kelvin van der Linde bereits vorzeitig den Fahrertitel gesichert hatten, ging es für Götz im Finale nur noch darum, sich mit guten Einzelresultaten in die Winterpause zu verabschieden.

Auf dem Sachsenring lief es für das deutsch-niederländische Duo von Beginn an rund. Im Zeittraining für das erste Rennen umrundete Dontje die 3,645 Kilometer lange Berg-und-Tal-Bahn am Ortsrand von Hohenstein-Ernstthal in nur 1:20,691 Minuten und sorgte für die Pole-Position. Die Führung ließ sich Götz nach dem obligatorischen Fahrerwechsel nicht streitig machen, und am Ende überquerte der knallgelbe Mercedes-AMG GT3 des Teams HTP Motorsport mit mehr als 31 Sekunden Vorsprung die Ziellinie.

„Super Grundlage gelegt“

“Indy hat mit der Pole-Position eine super Grundlage gelegt, die ist hier am Sachsenring immer sehr wichtig“, strahlte der 33-jährige Profirennfahrer hinterher. „Beim Boxenstopp sind wir auf Nummer sicher gegangen, wir wollten nichts riskieren. In Führung liegend habe ich dann natürlich versucht, das Rennen zu genießen, im Rückspiegel war keine größere Gefahr zu sehen. Ich hatte richtig Spaß während des Rennens, konnte den Vorsprung dann sogar noch ausbauen. Am Ende war es ein kontrolliertes Rennen. So wünscht man sich das, zusammen mit dem Team werden wir den Sieg jetzt ausgiebig genießen.“

Mit einem weiteren Sieg am Sonntag wäre für Götz und Dontje sogar noch der Vize-Titel im ADAC GT Masters möglich gewesen, aber im letzen Rennen des Jahres reichte es am Ende „nur“ zum fünften Platz, was für den Meister von 2012 diesmal immerhin Rang drei im Gesamtklassement bedeutete. „Wir haben alles gegeben. In den letzten acht Runden hatte ich ziemlich zu kämpfen. Mehr als Platz fünf war so heute leider nicht mehr möglich. Ich bin dennoch sehr stolz auf mein Team. Die Jungs haben das ganze Jahr über einen super Job gemacht, und an den letzten drei Rennwochenenden haben wir bewiesen, dass wir ganz vorne mitmischen können.“

Danach direkt in die Eifel

Vom Sachsenring ging es dann direkt weiter in die Eifel, wo Maxi Götz beim 51. ADAC Barbarossa-Preis, dem achten von neun Läufen der VLN-Serie, startete. Hier bewies der Duisburger Motorsportler erneut, dass er nicht nur auf der Sprintstrecke sondern auch im Langstreckensport zu den Besten gehört. Mit einer Serie von schnellen Rennrunden etablierte sich der Mercedes-AMG GT3 über die gesamte Distanz von vier Stunden an der Spitze des Feldes, ließ nur den Markenkollegen des Mann-Filter-Teams den Vortritt.

„Mit unserer Platzierung können wir mehr als zufrieden sein. Wir hatten einen Reifenschaden und nach einer Berührung in der Startphase war an unserem Fahrzeug der Unterboden beschädigt, so dass wir mit Vibrationen zu kämpfen hatten. Um so schöner, wenn man am Ende auf dem Siegerpodest steht!“

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