Fußball-Landesliga

Fußball: Scherpenberg gegen Rhede ohne Sturmtank Camdali

Muss am Dienstag passen: Scherpenbergs Emre Camdali (in Gelb), hier gegen den TSV Meerbusch im Niederrheinpokal.

Muss am Dienstag passen: Scherpenbergs Emre Camdali (in Gelb), hier gegen den TSV Meerbusch im Niederrheinpokal.

Foto: Arnulf Stoffel / FUNKE Foto Services

Moers.  Im Nachholspiel der Fußball-Landesliga am Dienstag (20 Uhr) muss der SV Scherpenberg gegen den VfL Rhede auf Sturmtank Emre Camdali verzichten.

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Natürlich kann Abdassamad Sallay die Tabelle lesen. Und natürlich weiß er auch, dass sein SV Scherpenberg am Dienstagabend (20 Uhr) im Nachholspiel gegen den VfL Rhede die Topposition in der Fußball-Landesliga erobern kann. „Ein dafür notwendiges 5:0 ist allerdings ganz sicher keine Kleinigkeit“, betont der SVS-Trainer vor dem dritten Saisonspiel, das am Sonntagmittag dem Dauerregen über Moers zum Opfer gefallen war.

Auch aus personellen Gründen ist gegen die erfahrenen Gäste aus dem westlichen Münsterland Vorsicht geboten. Sallay muss am Dienstagabend auf seinen bisher überzeugenden Sturmtank Emre Camdali verzichten. Der 29-jährige Neuzugang, der im Sommer vom Bezirksligisten Mülheimer FC 97 ins Wäldchen gewechselt war, davor aber lange zum Landesliga-Stamm beim Duisburger SV 1900 gehört hatte, ist aus beruflichen Gründen in Berlin.

Derikx oder Palla im Angriff

„Sein Ausfall tut uns schon weh“, betont Trainer Sallay, „Emre hat bisher ganz stark gespielt und auch gegen Bedburg-Hau im ersten Spiel getroffen.“ Einer jener Offensivspieler, die bisher auf der Bank platznehmen mussten, werden deshalb im Angriff neben Maximilian Stellmach zum Zug kommen.

Um die Startposition streiten vermutlich der ehemalige Schwafheimer Bezirksliga-Torjäger Gabriel Derikx und der langjährige Homberger Luca Palla. Letzterer traf für die VfB-Reserve in den vergangenen drei Spielzeiten in 93 Spielen immerhin stattliche 80-mal ins Netz. Palla weiß also ebenso wie Derikx, wo das gegnerische Gestänge zu finden ist.

Die gegen Bedburg-Hau (2:0) und in Hönnepel-Niedermörmter (3:1) gut stehende Innenverteidigung mit Lars Hoffmeister und Hakan Yildirim bleibt gegen Rhede bestehen. Nach Verletzung hat sich Damian Raczka zwar im Training zurückgemeldet. Ein Starteinsatz dürfte allerdings noch zu früh kommen.

Nicht dabei ist indes Ben Etuk. Der Deutsch-Kameruner, im Sommer vom VfL Repelen geholt, verletzte sich am Sonntag als Aushilfe der Kreisliga-A-Reserve in Rumeln an der Schulter und fällt vermutlich zwei Wochen aus. Damit wird Etuk auch die Partie bei der DJK/VfL Giesenkirchen verpassen, die für Freitagabend um 20 Uhr angesetzt ist.

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