Handball / Verbandsliga

HSG Vennikel/Rumeln-Kaldenhausen mit zwei Ausfällen

Pascal Wolfhagen, HSG-Kreisläufer (am Ball), fällt in der Partie gegen den HC TV Rhede mit einer Knieverletzung aus.

Pascal Wolfhagen, HSG-Kreisläufer (am Ball), fällt in der Partie gegen den HC TV Rhede mit einer Knieverletzung aus.

Foto: Oleksandr Voskresenskyi / FUNKE Foto Services

Moers.  Bei Handball-Verbandsligist HSG Vennikel/Rumeln-Kaldenhausen fällt nach Fabian Schwartz nun auch Pascal Wolfhagen gegen Rhede verletzt aus.

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Hinfallen ist die eine Sache, aufstehen die andere. Die HSG Vennikel/Rumeln-Kaldenhausen zeigte unlängst im Spitzenspiel beim TV Aldekerk II eine über weite Strecken erschreckend schwache Vorstellung. Die Verbandsliga-Handballer wurden für diesen enttäuschenden Auftritt auch folgerichtig abgestraft. Die HSG-Spieler müssen nun zeigen, dass es ein einmaliger Ausrutscher war und im Heimspiel gegen den HC TV Rhede ihre eindeutig vorhandene Stärke wieder demonstrieren. Der Anwurf ist Samstag, um 19.30 Uhr.

Warum der HSG Vennikel zuletzt so viele haarsträubende Patzer in der Offensive unterliefen, ist schwer zu verstehen, da gleich etliche Spieler erfahren genug sein sollten, um in schwierigen Situationen kühlen Kopf zu bewahren. Aber niemand verhinderte den kollektiven Black-Out. Jetzt gegen Rhede ist ein anderer Auftritt gefordert. „Ich denke, wir sollten uns auf die Dinge konzentrieren, die wir gut können, ruhig und konzentriert auflaufen“, betont HSG-Trainer Helmut Menzel. „Ich erwarte natürlich eine Reaktion und dass die Punkte zu Hause bleiben. Aber noch einmal. Wir müssen in erster Linie nur auf uns schauen, vieles besser machen als zuletzt, egal wie der Gegner auch heißt.“ Insbesondere die vorhandenen Angriffsstrukturen gilt es wieder auszuschöpfen, mit sicheren Pässen, wenig technischen Fehlern und einer konsequenten Chancenverwertung.

Robuste Deckung

Aber auch die Defensive muss „stehen“. Die HSG-Spieler haben sich gerade in diesem Mannschaftsteil immer die nötige Sicherheit abgeholt mit Hingabe, Engagement und Kompaktheit. Aufsteiger Rhede (6:12 Punkte) sollte mit dem bisherigen Saisonverlauf zufrieden sein, kann im Regelfall vor allem in der Verteidigung eine gute Stimmung entfachen, um den Gegnern mutig und entschlossen entgegen zu treten.

Im HSG-Lager hat man unlängst gesehen, dass der Ausfall von Rückraumspieler Fabian Schwartz nach seiner Ellenbogenoperation nur schwer zu kompensieren ist. Und die Verletztenliste wird länger: Pascal Wolfhagen ist auch nicht dabei. Der kräftige Kreisläufer laboriert vermutlich an einem Haarriss an der Kniescheibe.

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