Handball / Verbandsliga

HSG Vennikel/Rumeln-Kaldenhausen verteidigt Spitzenplatz

Tobias Dickel (rechts) traf sechsmal ins Schwarze.

Tobias Dickel (rechts) traf sechsmal ins Schwarze.

Foto: Oleksandr Voskresenskyi / FUNKE Foto Services

Moers.  Die HSG Vennikel/Rumeln-Kaldenhausen, verlustpunktfreie Tabellenführer der Handball-Verbandsliga, ist top drauf, besiegt auch Adler Königshof II.

Die HSG Vennikel/Rumeln-Kaldenhausen hat ihre gute Form ein weiteres Mal untermauert. Der verlustpunktfreie Tabellenführer der Handball-Verbandsliga hat in den vergangenen Wochen reichlich an Selbstvertrauen getankt und wird dadurch in seinen Auftritten immer stabiler. Die Menzel-Schützlinge besiegten in einem kampfbetonten Match daheim die Zweitvertretung von Adler Königshof mit 29:24 (18:13).

Die Hausherren schenkten diesmal einer 5:1-Deckungsformation ihr Vertrauen. HSG-Trainer Helmut Menzel wollte mit der Variante in des Gegners Angriff „Unruhe stiften“ und deren Spielfluss „stören“. Ein guter Schachzug – der Plan ging auf. Vennikel setzte sich mit einem energischen Auftritt gleich auf 10:3 (10.) ab. Fabian Zarnekow machte auf der Spitze einen guten „Job“, trug allerdings frühzeitig nach einem Zweikampf eine Platzwunde an der Innenseite der Lippe davon. Erst nach dem Schlusspfiff ging’s ab ins Krankenhaus. Doch der Gast aus Krefeld ließ nicht locker.

Lücken im Deckungsverband

Die Adler-Reserve war ohne ihren verletzten Haupttorschützen Tim Leigraf angereist, erwies sich dennoch als ein erstaunlich hartnäckiger Gegner. Die Spieler bewegten sich gut, fanden aufgrund individueller Fähigkeiten immer wieder die Lücken im HSG-Deckungsverband. Vennikel ließ sich einlullen und führte in der 19. Minute nur noch mit 12:9. Erst in dieser Phase wurde das Engagement wieder erhöht.

Die Gastgeber erwischten keinen guten Start in Abschnitt zwei. Der Auftritt der HSG Vennikel/Rumeln-Kaldenhausen wirkte etwas schläfrig und unentschlossen. Königshof II nutzte das konsequent aus und kämpfte sich erneut auf Schlagdistanz (21:19/39.) heran.

Aber die Mannschaft der Hausherren witterte die drohende Gefahr, die Spieler rissen sich zusammen und trafen nun die richtigen Maßnahmen. Vor allem der mittlerweile wieder praktizierte 6:0-Abwehrriegel sorgte für gewohnte Stabilität und Sicherheit. Und obwohl Vennikel nun einem sicheren Sieg entgegenstrebte, überzeugte der Auftritt in der Offensive insgesamt nur bedingt. Gab es bei der Spielanlage wenig zu meckern, so war die Trefferquote erneut ein Manko. Die HSG-Spieler ließen in Summe einfach zu viele Großchancen liegen. Solche Nachlässigkeiten können sich gegen die Top-Teams der Liga böse rächen.

„Es war für uns das schwere Spiel, gegen einen gefährlichen Gegner. Aber wir sind mit dem bisherigen Saisonlauf mehr als zufrieden“, betonte nach der Partie dann auch Trainer Helmut Menzel.

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