volleyball: 3. liga

Moerser SC ist bereits in die 2. Bundesliga aufgestiegen

Der Moerser SC hat das große Ziel schon erreicht. Schon vor dem letzten Spiel gegen Fortuna Bonn sind die „Adler“ in die 2. Bundesliga aufgestiegen. Nun wollen sie aber auch den Meistertitel feiern.

Der Moerser SC hat das große Ziel schon erreicht. Schon vor dem letzten Spiel gegen Fortuna Bonn sind die „Adler“ in die 2. Bundesliga aufgestiegen. Nun wollen sie aber auch den Meistertitel feiern.

Foto: Juergen A Sabarz

Moers.   MSC-Trainer Martin Schattenberg erwartet von seinem Team noch einmal höchste Konzentration. Anschließend soll der Aufstieg gefeiert werden

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Es soll ein Festtag werden, wenn sich der Moerser SC am Sonntag ab 15 Uhr aus der Dritten Volleyball-Liga verabschiedet. Schon vor dem letzten Saisonspiel gegen SSF/Fortuna Bonn steht fest, dass die „Adler“ sich mit diesem Auftritt in Richtung „2. Bundesliga“ verabschieden werden.

Und das unabhängig vom Ergebnis, denn der letzte verbliebene Konkurrent des Tabellenführers aus Lüneburg hat keine Lizenz für die 2. Liga beantragt, kann also nicht aufsteigen. Obwohl es also keinen Druck mehr gibt, zählt für MSC-Trainer Martin Schattenberg zum Abschluss nur ein Heimsieg im Enni-Sportpark: „Wir wollen als Nummer eins aufsteigen!“, gibt er die Marschroute vor.

Bonn verfügt über eine große Volleyball-Tradition

Die Gäste aus Bonn verfügen über eine große Volleyballtradition. Die Schwimmsportfreunde (SSF) spielten lange in der deutschen Spitze, sicherten sich 1974 und 1981 sogar die Deutsche Meisterschaft. Auch Fortuna Bonn gehörte schon zu den Top-Adressen der Bundesliga. Heute stellen die beiden Traditionsklubs in der 3. Liga eine gemeinsame Mannschaft. Diese startete ambitioniert in die Spielzeit und wollte um die Tabellenspitze mitspielen. Nach einer 0:3-Vorführung gegen Lüneburg und einer unerwarteten Schlappe gegen den TV Baden war man aber schnell auf dem Boden der Tatsachen angekommen.

Mittlerweile finden sich die Bonner im Tabellenmittelfeld wieder. MSC-Trainer Martin Schattenberg rechnet damit, dass die Bonner „nach einer eher enttäuschenden Saison noch einmal zeigen wollen, was sie drauf haben.“ Schattenberg warnt außerdem: „Die können hier völlig unbelastet aufspielen und werden sich wohl auch für die knappe 2:3-Niederlage in der Hinrunde bei uns revanchieren wollen.“

Schwerstarbeit im Hinspiel

Dass sich so ein Aufstieg besser feiern lässt, wenn das letzte Spiel siegreich endet, weiß auch der Moerser Mittelblocker David Seybering: „Wir wollen richtig gut spielen, aber auch Spaß haben. Richtig Spaß gibt es aber nur, wenn wir gewinnen. Das ist die Ansage vor dem Spiel gegen die Bonner.“

Im Hinspiel in Bonn hatte der MSC Schwerstarbeit zu verrichten, um am Ende knapp im Tiebreaker zu gewinnen. Viel Mühe hatten die „Adler“ dabei mit Diagonalspieler Nils Becker, der vor einer Woche im Rahmen eines Doppelspielrechts im Moerser U-20-Team bei der Westdeutschen Meisterschaft mitspielte. Becker wird am Sonntag nun wieder versuchen, im Bonner Trikot sein ganzes Können gegen seine Moerser U-20-Temkollegen Niklas Kotte, Frederik Mingers, Jonas Hoppe, Luca Wagner und Chris Schäperklaus zu zeigen.

Genügend Kräfte freisetzen

Erwischen auch die übrigen Bonner einen guten Tag und gelingt es ihrem Trainer Elmar Wächter, die Motivation hochzuhalten, dann wird es für den MSC noch einmal richtig schwer. Die Aussicht auf eine anschließende Aufstiegsfeier vor eigenem Publikum sollte aber auch bei den „Adlern“ genügend Kräfte freisetzen, um die Tabellenführung ins Ziel zu bringen.

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