Sportkegeln / 1. Bundesliga

SK Kamp-Lintfort bleibt auswärts weiter ohne Punktgewinn

Marvin Panneck gehörte mit vier Punkten noch zu den besten Kamp-Lintfortern.

Marvin Panneck gehörte mit vier Punkten noch zu den besten Kamp-Lintfortern.

Foto: Lars Fröhlich / FUNKE Foto Services

Kamp-Lintfort.  Das haben sich die Sportkegler aus Kamp-Lintfort völlig anders vorgestellt. Beim KSV Riol will das Erstliga-Team die ersten Auswärtspunkte holen.

Inhalt 
ARTIKEL AUF EINER SEITE LESEN >

Die ersten Auswärtspunkte sollten für die Sportkegler her. Doch in der 1. Bundesliga hingen die Trauben für den Aufsteiger SK Kamp-Lintfort beim Ligadritten KSV Riol zu hoch. Mit 5036:5500 Holz und 0:3/23:55 Zw. nach Punkten gab es nicht nur eine empfindliche Niederlage sondern obendrein auch noch die rote Laterne in der Tabelle. Kamp-Lintfort steht unten.

Dabei versuchten die Gäste in Riol etwas. Das Team um Kapitän Christian Prante wollte die Negativserie auf fremden Bahnen endlich beenden, hatte die Aufstellung verändert. So starteten im ersten Block Henk Lardenoije und Prante, die jedoch beide nur 15 von ihren jeweils 120 Wurf mithalten konnten. Lardenoije holte 789 Holz und 1 Punkt, Prante 827 Holz und 3 Punkte. Riol ließ mit Kai Knobel (944/12) und Marjan Leis (939/10) den Gästen keine Chance.

Auch nicht im zweiten Block, wo nun Marvin Panneck und Kamp-Lintforts Top-Spieler Mike Mertsch antraten. Mertsch (892/7) und Panneck (835/4) gelang es allerdings nicht, diesen Durchgang für sich zu entscheiden. Steve Blasen (941/11) und Moritz Valentin (906/9) hielten mit tollen Leistungen mächtig dagegen.

Für den letzten Block hatte die SK Kamp-Lintfort dann Sascha Batsch reaktiviert, in der abgelaufenen Aufstiegssaison ein Leistungsträger im Team. Er spielte zusammen mit Timo Mandelik. Das Duo konnte eigentlich völlig entkrampft aufspielen, zu verlieren gab es ehe nichts mehr. Doch in seinem Erstliga-Debüt kam Batsch anfangs nicht gut zurecht, konnte dann aber von Bahn zu Bahn steigern. Die 815 Holz und 2 Punkte waren am Ende dennoch zu wenig. Mandelik hingegen startete stark – 457 Holz nach 60 Würfen ließ ein Endergebnis jenseits der 900 vermuten. Aber daraus wurde nichts, auch wenn die 878 Holz und 6 Punkte ein akzeptables Ergebnis sind. Doch die Gastgeber trumpften mit Martin Hoffmann (893/8) Patrick Haan (877/5) auf, holten sich auch diesen Block und sorgten dafür, dass die Gäste auch im siebten Auswärtsspiel ohne Punkt bleiben.

Nun ist Kamp-Lintfort auf dem letzten Tabellenplatz angekommen, was sich allerdings schnell ändern kann, weil es dort unten richtig eng zugeht. Nun werden die ersten Auswärtspunkte am Samstag, 25. Januar, 14 Uhr, beim Tabellenvierten SG Düsseldorfer Kegler anvisiert.

Inhalt 
ARTIKEL AUF EINER SEITE LESEN >
Leserkommentare (0) Kommentar schreiben